Am Donnerstag meldeten sich laut Exekutive ab 13 Uhr mehrere Frauen aus Königswiesen und Unterweißenbach (Bez. Freistadt) bei der Polizei. Sie hatten kurz hintereinander verdächtige Anrufe auf ihren Festnetztelefonen erhalten.
Der Mann am anderen Ende der Leitung stellte sich als "Ralf Maier" von der Polizeidirektion Freistadt vor. In der Umgebung habe es mehrere Einbrüche gegeben, behauptete er. Täter seien bereits festgenommen und Waffen sichergestellt worden – allerdings würden sich noch weitere Kriminelle in der Gegend aufhalten.
Die Seniorinnen reagierten richtig: Weil ihnen die Geschichte seltsam vorkam, beendeten sie die Gespräche. Zwei Frauen waren danach jedoch derart verunsichert, dass sie Angst um sich und ihre Angehörigen hatten.
Polizisten fuhren persönlich zu den beiden Damen, beruhigten sie und klärten sie über die Betrugsmasche mit falschen Beamten auf. Nach Angaben der Polizei kam es zu keiner Übergabe von Geld- oder Wertgegenständen.
Die Polizei warnt eindringlich: Verdächtige Anrufe sofort beenden und niemals Informationen über Bargeld, Schmuck, Konten oder andere Vermögenswerte preisgeben. Echte Polizisten, Staatsanwälte oder Ärzte würden am Telefon niemals die Übergabe von Geld oder Gold fordern.
Wer einen derartigen Anruf erhält, soll sich nicht unter Druck setzen lassen, auflegen, Angehörige informieren und über den Notruf 133 die echte Polizei verständigen.