Die Legionellen-Welle im Raum Linz sorgt weiter für große Verunsicherung: Bisher sind 31 Menschen erkrankt, drei starben im Zusammenhang mit der Infektion. Zuletzt wurde wie berichtet eine weitere mögliche Quelle entdeckt.
Die belastete Kühlanlage gehört zu einem Gewerbebetrieb im Leondinger Stadtteil Doppl im Bereich der Haidfeldstraße. Am Freitag wandte sich nun die Stadt auf Facebook direkt mit einer "wichtigen Information" an die Bevölkerung.
"Im Zuge der umfassenden Untersuchungen der AGES im Zusammenhang mit dem Legionellenausbruch im Raum Linz wurde die Stadtgemeinde Leonding heute darüber informiert, dass Proben aus der Kühlanlage eines Gewerbebetriebes positiv auf Legionellen getestet wurden", heißt es in dem Beitrag.
Die Bezirkshauptmannschaft Linz-Land habe bereits reagiert und "die erforderlichen Maßnahmen angeordnet". Dazu zähle vor allem "die fachgerechte Desinfektion der betroffenen Anlage".
Für die Bevölkerung hat die Stadt zugleich eine wichtige Nachricht: "Nach Auskunft der Bezirkshauptmannschaft sind derzeit keine darüber hinausgehenden Maßnahmen erforderlich." Die Stadt stehe weiterhin mit der Gesundheitsbehörde in Kontakt. "Sollten sich dabei weitere, für die Bevölkerung relevante Informationen oder Empfehlungen ergeben, werden wir darüber an dieser Stelle informieren", wird angekündigt.
Ob die Kühlanlage tatsächlich mit den Erkrankungen zusammenhängt, ist weiterhin offen. Die Behörden untersuchen noch, wo genau sich die Betroffenen angesteckt haben. Bei gesundheitlichen Beschwerden rät die Stadt Leonding, sich an einen Arzt zu wenden.