Großeinsatz in Amstetten (NÖ): Zeugen verständigten am Montag, 1. Juni 2026, um 20.35 Uhr über den Notruf die Landesleitzentrale und erstatteten Anzeige. Sie meldeten, dass einem 16-Jährigen im Stadtgebiet von zwei Jugendlichen die Geldbörse und das Handy gestohlen worden seien.
Einer der beiden Täter soll dem Opfer ein Messer gezeigt und damit angeblich gedroht haben. Als die Polizisten eintrafen, konnte das Opfer die Vornamen der Verdächtigen nennen und eine Personenbeschreibung abgeben.
Daraufhin wurde eine Alarmfahndung eingeleitet – wegen der geschilderten Sachlage und der flüchtigen Verdächtigen. Mehrere Polizeistreifen sowie ein Polizeihubschrauber beteiligten sich an der Suche nach den Flüchtigen.
Polizisten der Polizeiinspektion Amstetten schafften es schließlich, einen Verdächtigen auszuforschen – dabei handelt es sich um einen 16-Jährigen.
Das Opfer wurde bei dem Vorfall durch eine Ohrfeige eines mutmaßlichen Täters leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte den Jugendlichen zur Untersuchung ins Landesklinikum Amstetten. Das mutmaßliche Tatmesser konnte sichergestellt werden.
Bei den Einvernahmen des Opfers und des Verdächtigen unterschieden sich aber die Aussagen zum angezeigten Tatbestand. Die Staatsanwaltschaft St. Pölten (NÖ) ordnete deshalb eine Anzeige auf freiem Fuß an. Nach dem zweiten Verdächtigen wird weiterhin gefahndet.