Bereits am vergangenen Donnerstag spielte sich auf den Malediven eine Tragödie ab. Fünf italienische Taucher sollen versucht haben, in einer Tiefe von bis zu 60 Metern eine Höhle zu erkunden – die Expedition endete tödlich.
Alle fünf Taucher kamen ums Leben. Eine der Leichen wurde am Eingang entdeckt und schon am Freitag geborgen. Die weiteren Opfer wurden in der Höhle vermutet. Ein Bergungsversuch endete jedoch tragisch. Dabei kam ein Rettungstaucher der maledivischen Nationalen Verteidigungsstreitkraft (MNDF) ums Leben – "Heute" berichtete.
Wie der "ORF" berichtete, hat man nun Gewissheit über den Ort an dem sich die Leichen der weiteren Opfer befinden soll. Bei ihnen soll es sich um eine 51-jährige Meeresbiologin aus Genua, um ihre 22-jährige Tochter, um eine 31-jährige Forscherin und einen 31-jährigen Taucher handeln.
Im Rahmen einer gemeinsamen Such- und Bergungsaktion der Küstenwache, der Polizei und eines vom italienischen Staat unterstützten Expertenteams habe man die leblosen Körper in einer Höhle im Vaavu-Atoll entdecken können. Die Bergungsaktion soll in den kommenden Tagen erfolgen.
Einfach wird das Vorhaben in 60 Meter Tiefe jedoch nicht. Laut der Organisation DAN Europe sei es eine "komplexe und risikoreiche Bergungsoperation". Daher werde man entsprechende Vorkehrungen treffen.
In den kommenden Stunden sollen die Ausrüstung, die Logistik, die Umweltbedingungen und die Einsatzplanung überprüft werden. Schlechte Wetter- und Seebedingungen würden den Einsatz zusätzlich erschweren.