Immer wieder kommt es an den beliebten Tauchstellen des Attersees (OÖ) zu dramatischen Zwischenfällen – manche enden tödlich. Am Dienstag mussten die Einsatzkräfte im Bezirk Vöcklabruck schon wieder ausrücken.
Ein 68-jähriger Pole war gemeinsam mit einem Bekannten zu einem Tauchgang aufgebrochen. Unter Wasser lief laut Polizei alles reibungslos. Doch kurz nach dem Auftauchen bekam der Mann plötzlich gesundheitliche Probleme.
Sein Begleiter reagierte sofort und alarmierte die Rettungskräfte. Der Notarzthubschrauber brachte den Sportler ins Universitätsklinikum Graz.
Für den 68-jährigen Polen hätte es noch deutlich schlimmer enden können – und das zeigt vor allem der Blick auf ähnliche Unglücke im Attersee. So starb etwa ein Taucher im Juni dieses Jahres bei einem Notaufstieg in rund 70 Metern Tiefe nahe der "Schwarzen Brücke" – Helfer konnten nichts mehr für ihn tun.
Nur kurz darauf verschwand eine Sportlerin, nachdem sie bei einem missglückten Notaufstieg abgetaucht und nicht mehr nach oben gekommen war. Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungskräften suchte stundenlang nach der Taucherin.