"Ciao!" heißt es seit Montag für LH Thomas Stelzer (ÖVP): Er ist mit einer Delegation auf Romvisite, um die Werbetrommel für OÖ und mögliche Kooperationen zu rühren.
In der italienischen Hauptstadt traf der Politiker u.a. auf Silvia Conforto. Als Vizerektorin der großen Universität Tre Roma (rund 35.000 Studierende) ist sie für Technologietransfer zuständig. Angepeilt: enge Zusammenarbeit mit der Linzer Kepler Uni.
Was die Hochschulen verbindet: Sie sind beide stark engagiert in Künstlicher Intelligenz und Robotik. Stelzer über das Treffen: "Ich hoffe, dass das ein Türöffner war." Die Themen, die Österreich und insbesondere OÖ als Industriestandort mit Italien verbinden, betreffen jedenfalls dieselben, meint der Politiker.
Man wolle sich etwa um realistischere EU-Vorgaben bei der Umstellung der Energieversorgung für die Industrie bemühen. Für den Landeshauptmann steht fest: "Wir brauchen wieder mehr Markstärke in der Europäischen Union."
Heute geht es für die Delegation noch auf Kurzbesuch zum Heiligen Vater: "Den Papst zu treffen, ist immer etwas Besonderes", sagt Stelzer im Gespräch mit "Heute". Er wird dem Pontifex persönlich begegnen. "Ich freue mich schon sehr darauf." Im Gepäck für Leo hat der Landes-Chef eine Hinterglasmalerei aus Sandl, die Landespatron Florian zeigt. Außerdem ein vierteiliges Kaffee-Service von Gmundner Keramik.