Während die Welt heute auf den Song Contest aus Österreich schaut, steht Wien ein gewaltiger Polizei-Einsatz bevor. Ab etwa 14 Uhr startet vor dem Westbahnhof die Demo "Solidarität mit Palästina". Erwartet werden mehr als 3.000 Teilnehmer.
Die Demonstration wird die Einsatzkräfte bis etwa 22 Uhr beschäftigen, ganze acht Stunden lang. Der Demo-Zug marschiert zunächst über die äußere Mariahilfer Straße, zieht dann weiter durch den 15. Bezirk, umrundet die Stadthalle und endet schließlich im Arik-Brauer-Park.
Für Wiener bedeutet das: Staus, Sperren und Verzögerungen. Vor allem rund um den Westbahnhof, die äußere Mariahilfer Straße und die Stadthalle dürfte es am Samstag ungemütlich werden.
Es verschärft die Sicherheitslage rund um den ESC weiter. Schon im Vorfeld war intern von mehreren angemeldeten Pro-Palästina-Demos die Rede. Dazu kommen Befürchtungen wegen spontaner Aktionen von Aktivisten.
Wie "Heute" berichtete, läuft der Eurovision Song Contest in Wien unter massiven Sicherheitsvorkehrungen. Ein Insider sagte sogar: Die Stadthalle sei mittlerweile "besser gesichert als das Weiße Haus".
Täglich stehen mehrere Hundert Polizisten im Einsatz – uniformiert und zivil. Unterstützt werden sie von Cobra-Beamten, Spezialkräften und Sprengstoff-Spürhunden. Sogar das FBI hilft bei der Absicherung des Mega-Events mit.
Aus dem Innenministerium heißt es zu "Heute": "Der Einsatz für den ESC ist nicht deshalb komplex, weil sehr viele Polizisten im Einsatz sind, sondern aufgrund der geopolitischen Hintergründe und der Dauer des Einsatzes." Einer der größten Einsätze wird die Sicherung der heutigen Demo.