Ein möglicher Terroranschlag auf eine beliebte Parkanlage in Moskau hat die Sicherheitsbehörden alarmiert. Nach einem Hinweis aus den USA nahm der russische Inlandsgeheimdienst FSB einen Minderjährigen fest. Im Internet soll der Jugendliche verdächtige Bilder veröffentlicht haben.
Die US-Botschaft hatte zuvor vor einer "glaubwürdigen" Bedrohung für das Zarizyno-Museum im Süden der russischen Hauptstadt gewarnt. Befürchtet wurde ein Anschlag mit zahlreichen Opfern.
Laut FSB veröffentlichte der Jugendliche auf TikTok Fotos, die ihn mit "taktischer Ausrüstung sowie einer Sturmhaube" und "einem Gegenstand, der einer automatischen Waffe ähnelt", zeigen sollen.
Brisant: Auch Bilder aus dem betroffenen Museumsgelände soll er gepostet haben. Dazu schrieb er laut russischen Staatsmedien: "Ich habe einen Ort gefunden".
Auf seinem Handy fanden Ermittler nach eigenen Angaben außerdem "ein Abonnement eines neonazistischen Telegram-Kanals". Zudem soll er im Internet nach Terroranschlägen und Massenmorden gesucht haben.
Als Reaktion auf die Warnung wurden sämtliche Großveranstaltungen im Park gestrichen und die Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Auch die deutsche Botschaft warnte vor einem Besuch.
Bereits im März 2024 hatten die USA Russland vor möglichen Anschlägen gewarnt. Wochen später starben bei einem Angriff auf eine Konzerthalle nahe Moskau mehr als 140 Menschen.