Konkrete Anschlagspläne

Terror-Teenies wollten Blutbad in Österreich anrichten

Zwei Burschen, die 2023 wegen Anschlagsplänen verurteilt wurden, sitzen wieder in Haft – offenbar hatten sie neue, konkrete Terroranschläge geplant.
André Wilding
16.10.2025, 08:45
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Diese Resozialisierung scheint komplett gescheitert zu sein! Zwei Jugendliche, die im Sommer 2023 am Landesgericht Leoben wegen Planung eines Anschlags auf eine Mittelschule verurteilt wurden, sind laut "Kronen Zeitung" erneut wegen Terrorverdachts in Haft.

Die beiden Teenager mit tschetschenischen und mazedonischen Wurzeln waren im Alter von 15 und 16 Jahren zu teilbedingten Haftstrafen verurteilt worden, weil sie ein Kalifat in Österreich errichten und gezielt Christen töten wollten.

Klare Radikalisierungstendenzen

Einer der beiden, heute 17, war nach Verbüßung von zwei Dritteln seiner Strafe vorzeitig entlassen worden und hatte der Justiz zufolge Weisungen wie Deradikalisierungsmaßnahmen und Psychotherapie befolgt.

Laut Staatsanwaltschaft zeigte er jedoch erneut klare Radikalisierungstendenzen: Er wurde festgenommen, weil er offenbar mit einer Maschinenpistole ein Blutbad plante und einen Bekannten bat, ihm Geld für den Waffenkauf vorzustrecken, berichtet die "Krone".

Anschlagspläne mit Bomben

Der Jugendliche verweigert bislang die Kooperation mit den Ermittlern. Sein Komplize, heute 18, wurde Ende August an der Grenze zu Nordmazedonien gefasst, nachdem er von einem Heimatbesuch zurückgekehrt war.

Auch ihm werden neue, bereits sehr konkrete Anschlagspläne – unter anderem mit Bomben – vorgeworfen. Der Lehrling sitzt nun seine wegen des ersten Verfahrens aufgeschobene Haftstrafe ab.

{title && {title} } wil, {title && {title} } Akt. 16.10.2025, 10:24, 16.10.2025, 08:45
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