Ein Tesla-Besitzer in Texas hat den "Wade Mode" seines Cybertrucks wohl etwas zu wörtlich genommen. Der Mann steuerte den futuristischen Elektro-Pick-up am Montag absichtlich in den Grapevine Lake nördlich von Dallas - und blieb prompt im Wasser stecken.
Ein Video zeigt, wie der Cybertruck langsam vom felsigen Ufer in den See rollt. Ein Zuschauer kommentiert trocken: "Hey Sir, da dürfen Sie nicht parken." Kurz darauf nahm der Tesla bereits Wasser auf.
Der Fahrer und sein Beifahrer schafften es laut US-Medien nur wenige Meter weit, ehe der Cybertruck offenbar gegen Felsen prallte und fahruntüchtig wurde. Die beiden Männer mussten schließlich durchs Fenster aussteigen und ans Ufer waten.
Der sogenannte "Wade Mode" ist eine spezielle Offroad-Funktion des Cybertrucks. Dabei hebt das Fahrzeug die Federung an und bereitet Technik sowie Batterie auf kurze Fahrten durch flaches Wasser vor. Tesla bewirbt den Modus für Flüsse oder überschwemmte Straßen - allerdings nicht für Ausflüge in Seen.
Die Polizei von Grapevine zeigte wenig Verständnis für den kuriosen Testlauf. Der Fahrer gab laut Beamten selbst zu, den Modus ausprobieren zu wollen. Am Ende musste ein Kran den komplett durchnässten Cybertruck aus dem Wasser ziehen.
Für den Fahrer wurde der Ausflug zusätzlich teuer: Er wurde unter anderem angezeigt, weil er in einen gesperrten Bereich des Sees gefahren war. Besonders skurril: Laut Polizei kassierte er auch eine Anzeige wegen einer fehlenden Bootslizenz.
Wie sich herausstellte kann der Cybertruck tatsächlich schwimmen – allerdings nur sehr kurz.