Sie waren eines der erfolgreichsten Pop-Duos der Musikgeschichte. Mit Mega-Hits wie "You're My Heart, You're My Soul" oder "Cheri, Cheri Lady" feierten Thomas Anders (63) und Dieter Bohlen (72) in den 1980er-Jahren gigantische Erfolge. Doch hinter den Kulissen von "Modern Talking" herrschte offenbar längst nicht immer Harmonie.
Jetzt packt Anders überraschend aus und verrät, warum aus den beiden Musikern privat nie richtig enge Freunde wurden. Musikalisch waren sie ein echtes Dream-Team, doch abseits der Bühne gingen ihre Vorstellungen vom Leben weit auseinander.
"Natürlich gab es ganz entspannte Momente, in denen man abends zusammensaß und lachte. Am besten verstanden haben wir uns im Studio, wenn es um die Musik ging", erzählt Anders in der Talksendung "MusikerGrillen", wie TAG24 berichtet.
Doch dann folgt eine klare Ansage: "Aber wir sind unterschiedlich in unserem Leben. Wir haben andere Auffassungen vom Leben. Und da hat es einfach nicht funktioniert."
Dass zwischen den beiden nicht ausschließlich dicke Luft herrschte, macht Anders aber auch deutlich. Gemeinsame Erfolge wurden durchaus gebührend gefeiert. "Wir haben gefeiert, wenn wir eine Goldene Schallplatte verliehen bekommen haben. Man hat sich zusammen gefreut, logisch. Aber danach ist jeder wieder seinen Weg gegangen", so der 63-Jährige.
Ein großes Drama macht Anders aus der fehlenden privaten Nähe allerdings nicht. Künstler könnten auch ohne enge Freundschaft hervorragend zusammenarbeiten. Bis heute erreicht die Musik von "Modern Talking" Millionen von Streams jährlich – ein Beweis dafür, dass die Songs zeitlos sind.
Ein Comeback zu zweit schließt er allerdings für sich komplett aus, wie er vor einigen Wochen wissen ließ. Bohlen hingegen hoffte über eine Rückkehr als Duo und hatte dies öffentlich angesprochen. Vom ehemaligen Kollegen gab es dazu allerdings einen deutlichen Korb.
In dem Talkformat spricht Anders auch über seine Haltung zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Seit Kriegsbeginn lehnt der Sänger trotz regelmäßiger Anfragen sämtliche Auftritte in Russland ab. Das gesamte Gespräch wird am Samstag ab 15 Uhr bei Welt TV ausgestrahlt.