Auf Schulweg gestoppt

"Tief betroffen" – Amokdrohung von Schüler auf TikTok

Eine Gewaltandrohung im Internet sorgte an einer Schule in Vorarlberg für Aufregung. Die Polizei fing die verdächtige Person auf dem Schulweg ab.
22.10.2026, 07:55
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Eine Drohung in den sozialen Medien sorgte an einer Privatschule im Bezirk Bregenz für große Betroffenheit. Ein Schüler oder eine Schülerin soll am Montagabend ein Video auf TikTok veröffentlicht haben, in dem allgemein mit Gewalt gedroht wurde, berichtet VOL.AT. Am Dienstagmorgen schritt die Polizei ein.

Das Video war der Polizei gemeldet worden. Die Beamten konnten daraufhin die vermutlich verantwortliche minderjährige Person ausforschen und sie am Dienstagmorgen auf dem Weg zur Schule anhalten. Ob tatsächlich eine Gewalttat geplant war, ist derzeit nicht bekannt.

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Polizei gibt Entwarnung

Die Schule informierte am Dienstag die Eltern über den Vorfall, berichtet VOL.AT. Dabei gab es eine wichtige Nachricht: "Nach Auskunft des Landeskriminalamts Vorarlberg bestand zu keinem Zeitpunkt eine reale Gefährdung für unsere Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen und unsere Mitarbeitenden".

Auch die Polizei bestätigt, dass sie zu keinem Zeitpunkt direkt im Bereich der Schule einschreiten musste. Mit Rücksicht auf die minderjährige Person gibt die Landespolizeidirektion lediglich bekannt, dass es eine Amtshandlung nach dem Unterbringungsgesetz gab.

Verdächtige Person war bisher unauffällig

"Wir sind sehr betroffen", erklärt die Schulleitung. Die mutmaßlich verantwortliche Person sei bisher völlig unauffällig und gut in die Schulgemeinschaft integriert gewesen.

Die Drohung habe sich weder konkret gegen die Schule noch gegen Lehrkräfte oder Mitschüler gerichtet. Dennoch nimmt die Direktion den Vorfall ernst.

Schule plant Krisenhilfe für Schüler

Am Dienstagvormittag wurden die Schülerinnen und Schüler mit Unterstützung des Social-Networking-Teams der Schule über den Vorfall informiert. Auch die Lehrkräfte und anschließend die Eltern erhielten entsprechende Informationen. Damit wollte die Schule verhindern, dass sich Gerüchte verbreiten.

Für die betroffene Klasse wird nun eine Krisenintervention mit externer fachlicher Unterstützung vorbereitet. Auch eine weiterführende Begleitung der Schüler ist geplant.

red, 22.10.2026, 07:55
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