Um 00.39 Uhr am 20. Oktober wurde die Stadtfeuerwehr Imst zu einem Fahrzeugbrand gerufen. Für einige Mitglieder war der Einsatzort schon auf der Anfahrt besonders: Das brennende Auto stand beim Zuhause zweier Feuerwehrkameraden.
Der Pkw hatte den Hausbesitzer durch kurzes Hupen geweckt. Als der Brand entdeckt war, setzte er den Notruf ab. Gemeinsam mit einem Nachbarn versuchte er, das Feuer mit drei Schaumlöschern zu bekämpfen. Wegen des bereits fortgeschrittenen Brandverlaufs ließ sich der Brand damit allerdings nur kurz eindämmen.
Die eintreffenden Feuerwehrleute löschten das Fahrzeug mit einem C-Rohr und kontrollierten es anschließend mit einer Wärmebildkamera auf weitere Glutnester.
Was den Brand ausgelöst hatte, war schon rund eineinhalb Stunden nach dem Ausbruch geklärt. Überwachungskamera-Aufnahmen des Hauses und die Ermittlungen des Brandermittlers der Polizei brachten Gewissheit: Ein Marder hatte im Bereich der Batterie ein Kabel beschädigt. Der dadurch verursachte Kurzschluss setzte das Auto in Brand.
Die Feuerwehr Imst war mit 21 Mitgliedern und vier Fahrzeugen rund eine Stunde im Einsatz. Für die betroffenen Feuerwehrkameraden blieb der nächtliche Einsatz besonders – zum Glück entstand lediglich Sachschaden.