Haustiere

Wenn Katzen nerven, steckt immer etwas dahinter ...

Katzen sind unabhängige, elegante und kluge Wegbegleiter. Wenn sich ihr Verhalten jedoch plötzlich ändert, sollte man handeln. 
Christine Kaltenecker
28.06.2022, 06:15

Auch wenn sich Katzen selbstverständlich weniger unterwürfig verhalten, wie der Hund, haben sie sich unserem Alltag angepasst und verbringen grundsätzlich ihr Leben gerne an unserer Seite. Immerhin ist eine Katze schlau genug, den Weg des geringsten Widerstandes zu finden und profitiert von uns als persönlicher Masseur und Chefkoch. Allerdings ranken sich selbst heute noch Mythen, um die beliebtesten Haustiere der Österreicher die zu gleichen Teilen beeindruckend wie gruselig sein können.

Wie eine Klette ...

Die Feinfühligkeit (oder vielleicht auch der sechste Sinn?) einer Katze bewies sich unlängst im US-Bundesstaat Iowa. Der schwarze Kater "Zeus" war nicht unbedingt das, was man als "Schmusekatze" bezeichnen würde. Fressen holen und wieder ab nach draußen, lautete die Devise der eigenständigen Samtpfote. Doch plötzlich änderte sich "Zeus'" Verhalten schlagartig. Laut seinem Frauchen Julie Paccamonti war er plötzlich anhänglich, ja sogar fast lästig und verfolgte sie täglich quer durch das Haus. Selbst in der Nacht, wollte der Kater nicht mehr alleine sein, sondern kuschelte sich schnurrend an seine Halterin wann und wo er nur konnte.

Tierarzt hatte Vermutung

Diese mehr als ungewöhnlichen Liebesbezeugungen des sonst so unabhängigen Katers, veranlassten die Besitzerin das Tier zum Arzt zu bringen. Irgendwas könne ja hier wirklich nicht stimmen. Zum Glück schien auf den ersten Blick mit "Zeus" alles in Ordnung zu sein, doch der Tierarzt äußerte eine Vermutung für das merkwürdige Verhalten und fragte Julie, ob sie schwanger sei. Zu diesem Moment wusste selbst die Frau noch nicht, dass dies tatsächlich der Fall war, doch der schwarze Kater sollte recht behalten.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass auch Katzen durch den feinen Geruchssinn chemisches Ungleichgewicht bzw. Veränderungen im Körper wahrnehmen können.

Neun Monate lang wich "Zeus" seinem Frauchen nicht von der Seite und war ihr Schatten, wohin sie auch ging. Erst als Julie eine Tochter zur Welt brachte, wurde aus dem schwarzen Kater wieder der unabhängige und eigenständige Kerl - zumindest bis zur nächsten Schwangerschaft.

Mehr zum Thema
Jetzt E-Paper lesen