Ein 48-jähriger Österreicher ist Ende November 2025 Opfer eines mutmaßlichen Anlagebetrugs geworden. Der Mann wurde über eine Dating-App von einer Frau kontaktiert, die angab, in Salzburg zu leben und gerade eine eigene Handelsfirma aufzubauen. Zu einem persönlichen Treffen kam es nie.
Nach längerer Online-Kommunikation bot die Frau dem Mann an, ihn beim Investieren in Kryptowährungen zu unterstützen. Das Opfer überwies daraufhin zunächst einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag. Laut Angaben der mutmaßlichen Betrügerin sei diese Summe durch Kursgewinne auf einen niedrigen sechsstelligen Dollarbetrag angewachsen.
Als der 48-Jährige den gesamten Betrag auszahlen lassen wollte, sei ihm mitgeteilt worden, dass dies nur nach vorheriger Bezahlung von angeblichen Steuern möglich sei. Dafür hätte er erneut einen mittleren fünfstelligen Dollarbetrag überweisen müssen.
Aufgrund verdächtiger Kontobewegungen kontaktierte die Hausbank den Mann und riet dringend von weiteren Überweisungen ab.
In weiterer Folge stieß das Opfer auf Instagram auf ein Angebot einer angeblichen Agentur mit Sitz in Zypern. Diese versprach, Geschädigten von Anlagebetrügereien dabei zu helfen, ihr eingesetztes Geld zurückzuerlangen. Voraussetzung sei jedoch die Einzahlung von weiterem Kapital.
Der 48-Jährige überwies daraufhin nochmals Bargeld in der Höhe eines niedrigen sechsstelligen Eurobetrages.