Bluttat in der Schweiz

Tiroler erstochen – Nachbarn sprechen von Eifersucht

Ein Tiroler (70) wurde von einem Schweizer niedergestochen und starb. Hinter dem Streit soll eine Frau stecken, bestätigt wurde dies noch nicht.
Newsdesk Heute
07.06.2026, 11:11
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Schreckliche Bluttat in der Schweiz nahe der Grenze zu Österreich: Im Kanton Thurgau wurde am Dienstag ein 70-Jähriger von einem Einheimischen (65) erstochen. Am Freitag kam dann ans Licht, dass es sich bei dem Opfer um einen Österreicher handelt – "Heute" berichtete.

Demnach soll es zuvor zu einem Streit zwischen dem Österreicher und seinem Kontrahenten in dem Einfamilienhaus in der Thurstrasse in der Gemeinde Sulgen gekommen sein. Der mutmaßliche Täter habe danach selbst die Polizei alarmiert und sich gestellt. Bei der Festnahme habe er keinen Widerstand geleistet. Der Österreicher verstarb noch am Tatort.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Opfer war öfter in der Schweiz

Wie die "Krone" berichtet, konnte nun die Identität des Opfers nun offiziell vom Institut für Rechtsmedizin St. Gallen bestätigt werden. Bei dem 70-Jährigen handelt es sich demnach um einen Tiroler, der im Bezirk Imst lebte.

Noch immer beschäftigt die Frage nach dem Motiv Angehörige, Freunde und Bekannte des Opfers. Laut dem Bericht habe der Tiroler private Kontakte in der Schweiz gepflegt. Er soll immer wieder Zeit im Nachbarland verbracht haben – angeblich wegen einer Frau.

Nachbarin vermutete baldige Eskalation

Unklar ist, ob sich die beiden Männer um besagte Dame gestritten hatten. Laut "20 Minuten" habe sich die Tat nämlich im Haus der Frau abgespielt. Unter Berufung auf Nachbarn berichtete das Onlineportal von regelmäßigen Treffen mit dem Österreicher als auch mit dem mutmaßlichen Täter.

Eine Nachbarin meinte, dass sie schon geahnt habe, dass es irgendwann zur Eskalation komme. Die Anrainer vermuten, dass es ein "Mord aus Eifersucht" gewesen sein könnte. Eine Bestätigung der Polizei steht allerdings noch aus.

Demnach wolle man zum Motiv keine Auskunft geben. Man würde in alle Richtungen ermitteln. Derzeit sei man mit der Auswertung von Spuren beschäftigt. Die Tatwaffe konnte indes sichergestellt werden. Der 65-Jährige befindet sich nach wie vor in Haft.

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