Top-Manager – 1 Milliarde Euro als Klimaschutz-Booster

Peter Weinelt (Wiener Stadtwerke) und Christiane Brunner (CEOs for Future) fordern einen geordneten Ausstieg aus Gas bei der Fernwärme.
Peter Weinelt (Wiener Stadtwerke) und Christiane Brunner (CEOs for Future) fordern einen geordneten Ausstieg aus Gas bei der Fernwärme.(c) Hron
"CEOs for Future" fordern eine konsequente Energiewende sowie Einführung der CO2-Bepreisung in allen Sektoren.

Die "CEOs for Future", ein privater Verein von 22 Top-Managern Österreichs, sprechen sich für die Einführung einer CO2-Bepreisung in allen Sektoren aus. "Eine Verschiebung würde nur die Abhängigkeit von fossilen Energien aufrechterhalten", so Vereinsvorständin Christiane Brunner am Freitag im Rahmen eines Pressegesprächs.

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Es bedürfe eines zügigen Ausbaus der erneuerbaren Energien. "Wir müssen beim Gas aus der Raumwärme raus, aber geordnet", sagte Peter Weinelt, stellvertretender Generaldirektor der Wiener Stadtwerke. Außerdem: "Die beste Kilowattstunde ist die, die wir nicht verbrauchen."

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Eine Milliarde Euro für den Klimaschutz

Die Maßnahmen zur Erreichung der Klima- und Energieziele müssten beschleunigt werden, betonte Weinelt. So brauche Wien ein bis zwei Wasserstoff-Kraftwerke. Um wirtschaftliche Krisen aufgrund der Abhängigkeit von russischem Gas, wie dies gerade beim Ukraine-Krieg sichtbar wird, zu vermeiden, sei eine Reihe von kurzfristigen Maßnahmen nötig. Sofort aus russischen Gaslieferungen auszusteigen, sei jedenfalls keine praktikable Lösung.

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Eine Milliarde Euro sei als rascher "Booster" für den Klimaschutz notwendig. Das Geld dafür solle unter anderem aus den derzeitigen Steuermehreinnahmen des Bundes kommen. Die "CEOs for Future" machten am Freitag bei einer Pressekonferenz in Wien nochmals auf die Ziele des Pariser Klimaabkommens sowie des "Green Deal" der EU aufmerksam.

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