Auf kurzen Videos ist das äußerst ungewöhnliche Schauspiel zu sehen. Ein Tornado pflügt durch die Wüste, begleitet von scheinbar starkem Wind und dunklen Wolken. Der Tornado fegte über das Industriegebiet Ras Laffan, gut 80 Kilometer nördlich von Doha, der Hauptstadt des Golf-Staates.
Auch die Wetterbehörde des WM-Gastgeberlandes postete auf Twitter Videos des Tornados, der rund eine halbe Autostunde von der nördlichst gelegenen Arena, dem Al-Khor-Stadion, durchs Land zog. Dabei gab es auch Starkregen und Hagel, die Straßen wurden teilweise leicht überflutet.
Durchschnittlich regnet es im Wüsten-Staat lediglich 5,9 Millimeter pro Monat, in den Trockenmonaten zwischen Juni und Oktober gibt es gar keinen Niederschlag. Die Wahrscheinlichkeit eines derartigen Tornados in Katar ist äußerst gering. Den offiziellen Angaben zufolge sind keine Menschen bei dem Tornado zu Schaden gekommen. In der Hauptstadt Doha war vom Tornado nichts zu merken.
Nach zwei spielfreien Tagen wird die Weltmeisterschaft am Freitag wieder fortgesetzt, dann stehen die ersten Viertelfinals auf dem Programm. Beginnzeit ist jeweils um 16 und um 20 Uhr.