Bei einem schweren Unfall an einem Bahnübergang im Waldviertel sind am Samstagnachmittag zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein fünfjähriges Kind überlebte den Zusammenstoß und wurde mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus gebracht.
Der Unfall ereignete sich laut Bericht der "Krone" bei Allentsteig im Bezirk Zwettl. Den Behörden zufolge kollidierte ein Güterzug der Franz-Josefs-Bahn mit einem Pkw an einem unbeschrankten Bahnübergang, an dem es bereits in der Vergangenheit zu schweren Unfällen kam.
Für die beiden erwachsenen Insassen des Fahrzeugs kam jede Hilfe zu spät. Sie konnten nur noch tot geborgen werden. Ein fünf Jahre altes Kind überlebte den Crash. Der Lokführer blieb unverletzt.
Mehrere Feuerwehren rückten zu dem Großeinsatz aus. Die Feuerwehren Thaua, Allentsteig, Göpfritz an der Wild und Schwarzenau wurden zum Unfallort alarmiert.
Die Bergung der Todesopfer gestaltete sich als schwierig. Erst nach rund zwei Stunden konnten die Personen mittels hydraulischem Rettungsgerät aus dem Wrack geborgen werden. Die genauen Umstände des Unglücks waren zunächst noch unklar. Weitere Ermittlungen zum Unfallhergang laufen.