Der Tod von Alexander Manninger bewegt weiter. Der frühere Torhüter starb am 16. April bei einem tragischen Unfall an einem ungesicherten Bahnübergang der Salzburger Lokalbahn in Nußdorf am Haunsberg.
Er war mit seinem Minivan auf dem Weg zum Fischen, als eine Zuggarnitur das Fahrzeug erfasste. Am 4. Juni hätte Manninger seinen 49. Geburtstag gefeiert. Seine Ehefrau Emily veröffentlichte dazu ein emotionales Posting auf Instagram und Facebook.
"Normalerweise hätten wir dir ein Geschenk gemacht und eine Karte von mir und von den Jungs geschenkt. Heute wache ich neben unseren Söhnen auf und fühle eine große Traurigkeit. Alex, ich kann nicht erklären, wie sehr wir dich vermissen."
Weiter schrieb sie: "Du fehlst uns jede einzelne Sekunde des Tages so so so sehr. Hab’ einen wunderschönen Tag im Himmel, mein bester Freund und bester Papa der Welt."
Während die Familie trauert, wird der Unfall weiter geprüft. Die Staatsanwaltschaft hat laut "Kronen Zeitung" den Unfallexperten Gerhard Kronreif mit einem Gutachten zum Unfallhergang beauftragt. Ein Ergebnis liegt noch nicht vor.
Auch die Sicherheit an der Unfallstelle wird unter die Lupe genommen. Am Montag soll ein Lokalaugenschein stattfinden. Erwartet werden laut "Krone" Mitarbeiter der Eisenbahnbehörde, der Salzburg Linien sowie ein Ermittler der Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes.
Auch politisch ist der tragische Unfall Thema. Im Salzburger Landtag brachte SPÖ-Politikerin Sabine Klausner eine mündliche Anfrage ein, berichtet die Tageszeitung. Ihr geht es um mehr Sicherheit. Das Land muss nach Vorgabe des Bundes ohnehin alle Bahnübergänge überprüfen.