Gegen Baum gekracht

Tote und 12 Verletzte bei Unfall mit Pferdekutsche

Ein Ausflug im Schweizer Engadin endete tödlich. Eine Pferdekutsche krachte gegen einen Baum. Eine Frau starb, zwölf Menschen wurden verletzt.
Nick Wolfinger
16.08.2026, 18:36
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Tragisches Ende eines Ausflugs in der Schweiz: Bei einem Unfall mit einer Pferdekutsche ist im Kanton Graubünden am Samstag eine 73-jährige Frau ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurden zwölf weitere Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer.

Den Polizeiangaben zufolge ereignete sich der Unfall, als eine etwa 40-köpfige Reisegruppe nach einem Ausflug in das Val Roseg - ein Seitental im Engadin - "mit zwei Pferdekutschen-Kompositionen" durch ein Waldgebiet nach Pontresina zurückkehren wollte.

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Kutscher wollte noch abbremsen

Das verunglückte Gespann wurde laut Polizei von drei Pferden gezogen. Auf den miteinander verbundenen Fahrzeugen befanden sich zahlreiche Fahrgäste. Auf einem Streckenabschnitt mit Gefälle habe einer der Kutscher bemerkt, dass die Bremsleistung nicht ausreichte.

Er habe versucht, mit seinem aus einer Kutsche und zwei Anhängern bestehenden Gespann auf einen flacheren Platz auszuweichen, um die Geschwindigkeit zu drosseln. Bei diesem Manöver sei eines der Pferde gestürzt, woraufhin das Gespann nicht mehr zu lenken gewesen sei.

Gerade auf abschüssigen Strecken muss die Bremsanlage die tonnenschwere Kombination kontrollieren. Warum die Bremsleistung bei dem Unglück nicht ausreichte, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Auf der Facebook-Seite eines Anbieters von Pferdekutschenausflügen von Pontresina ins Rosegtal sieht man, wie solche Fahrten üblicherweise mit bis zu sechs Pferden als Zugtieren angeboten werden. Eine Kombination aus Pferdegespann, Kutschwagen und zwei Anhängern mit drei Pferden, wie im Unglücksbild zu sehen, findet sich dort jedoch nicht.

Drei Hubschrauber im Einsatz

Laut Polizei kollidierte die Kutsche mit einem Baum am Wegesrand und einige Fahrgäste wurden herausgeschleudert. Eine 73-jährige Frau erlitt dabei schwere Verletzungen, denen sie noch am Unfallort erlag. Zwölf weitere Fahrgäste wurden verletzt und mit drei Hubschraubern und vier Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Laut Polizei wohnen alle Mitglieder der Reisegruppe in der Schweiz, nähere Angaben zu Nationalitäten wurden nicht gemacht. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln die Umstände und den Hergang des Unfalls.

{title && {title} } NW, {title && {title} } Akt. 17.08.2026, 21:56, 16.08.2026, 18:36
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