Böse Restaurant-Überraschung

Touristen fassungslos, was hier auf der Rechnung landet

Sechs Urlauber wollten in Polen gemütlich essen gehen. Nach dem Besuch im Restaurant flatterte ihnen eine "Rechnung" über 1.233 Zloty auf den Tisch.
Newsdesk Heute
29.08.2026, 10:00
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Ein Abendessen im Urlaub endete für sechs Freunde aus dem polnischen Cieszyn mit einem gewaltigen Schock. Nach einem Spaziergang am Meer kehrte die Gruppe in einem Restaurant im Urlaubsort Sarbinowo ein. Besonders luxuriös habe das Lokal nicht gewirkt, entsprechend rechneten die Gäste auch nicht mit außergewöhnlich hohen Preisen, berichtet "Fakt".

Die Gruppe bestellte zunächst sechs Suppen und drei Bier. Beim Hauptgang baten die Urlauber den Kellner um eine Empfehlung und entschieden sich schließlich für Fisch mit Salat. Doch bereits beim Servieren staunten die Gäste nicht schlecht.

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Mehr als drei Kilo Fisch serviert

Statt gewöhnlicher Portionen landeten insgesamt mehr als drei Kilogramm Fisch auf dem Tisch. Allein eine Portion soll fast 1,8 Kilogramm gewogen haben, zwei weitere rund 800 beziehungsweise 700 Gramm.

Der Grund für den hohen Preis: Der Fisch wurde offenbar nach Gewicht verrechnet. Den Urlaubern sei das bei der Bestellung allerdings nicht bewusst gewesen. Als schließlich die Rechnung kam, folgte der nächste Schock: 1.233 Zloty, umgerechnet rund 290 Euro, sollte die Gruppe bezahlen.

"Als ich den Betrag von 1.233 Zloty sah, war ich wie vor den Kopf gestoßen. Ich wusste nicht, was ich tun sollte", schilderte einer der Gäste gegenüber "Fakt.pl".

Die sechs Freunde bezahlten zunächst. Erst später in ihrer Ferienunterkunft nahmen sie den Beleg genauer unter die Lupe – und bemerkten weitere Ungereimtheiten. Das Datum darauf soll drei Tage alt gewesen sein, zudem hätten Firmenangaben gefehlt. Die Urlauber kehrten deshalb ins Restaurant zurück. Nach einem Gespräch mit dem Betreiber erhielten sie einen neuen Beleg.

Sogar Zitrone und Kräuter kosteten extra

Doch nicht nur der Fisch sorgte für Ärger. Beim genaueren Blick auf die Rechnung entdeckten die Gäste zahlreiche zusätzliche Posten.

So soll etwa Liebstöckel in der Suppe extra verrechnet worden sein. Auch Minze und Zitrusfrüchte im Wasser kosteten zusätzlich. Selbst die Zitrone zum Fisch und Croutons tauchten als eigene Positionen auf der Rechnung auf.

Die Gäste waren fassungslos. Eine der Urlauberinnen machte ihrem Ärger schließlich in einer Facebook-Gruppe Luft. Daraufhin meldeten sich weitere Personen, die von ähnlichen Erfahrungen in dem Restaurant berichteten. Die Gruppe verständigte außerdem die Finanzbehörden, weil sie wegen des ersten Belegs Unregelmäßigkeiten vermutete.

Restaurant weist Vorwürfe zurück

Der Betreiber sieht die Sache anders. Demnach seien die meisten Gäste zufrieden. Probleme würden vor allem entstehen, weil manche Besucher die Speisekarte und die dort angegebenen Preise nicht genau lesen würden. Nach Darstellung des Restaurants frage der Kellner vor einer Bestellung außerdem nach, ob die Gäste die Preise gesehen hätten. Erst danach werde die Bestellung aufgenommen.

Auch für den zunächst ausgehändigten Beleg gibt es laut Restaurant eine Erklärung: Dabei habe es sich um einen irrtümlich ausgehändigten Ausdruck vom Rechner des Kellners gehandelt. Später sei den Gästen eine korrekte Rechnung übergeben worden.

Der Betreiber kündigte zudem an, gegen den Facebook-Beitrag vorzugehen. Gleichzeitig erklärte er, dass das Restaurant wirtschaftliche Schwierigkeiten habe und vor dem Konkurs stehe.

{title && {title} } red, {title && {title} } 29.08.2026, 10:00
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