Höchster Wert seit 2016

Tragische Zahlen – Todesfälle nach LKW-Crashs gestiegen

Schockzahlen aus Österreich: 73 Menschen starben 2025 bei Unfällen mit Lkw-Beteiligung. Das bedeutet einen massiven Anstieg im Vergleich zum Vorjahr.
Österreich Heute
22.05.2026, 09:51
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Traurige Statistik – die Zahl der tödlichen Lkw-Unfälle ist in Österreich im Vorjahr deutlich gestiegen. Insgesamt verloren 73 Menschen bei Kollisionen mit Lastwagen ihr Leben – um 31 mehr als noch 2024. Das geht aus aktuellen Daten der Statistik Austria hervor.

"Lkw sind oft ein tödlicher Unfallgegner. Und das wurde im Vorjahr auf dramatische Weise sichtbar. Die Zahl der Todesopfer durch Lkw-Unfälle stieg auf den höchsten Wert seit dem Jahr 2016", sagt Expertin Klara Maria Schenk (VCÖ - Verkehrsclub Österreich).

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Deutlich mehr Todesfälle

Besonders alarmierend: Jeder sechste Verkehrstote in Österreich kam laut VCÖ bei einem Unfall mit Lkw-Beteiligung ums Leben. Zwar seien die Unfälle nicht automatisch von Lastwagen verursacht worden, doch wegen ihrer enormen Masse seien die Folgen oft besonders schwer.

Während es bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden insgesamt elf Todesopfer pro 1.000 Unfälle gab, lag dieser Wert bei Lkw-Unfällen bei 62 Todesopfern.

25 Todesopfer in NÖ

Die meisten Todesopfer wurden in Niederösterreich registriert. Dort starben 25 Menschen bei Lkw-Unfällen. Oberösterreich verzeichnete 15 Tote, in Tirol und der Steiermark kamen jeweils acht Menschen ums Leben.

Der VCÖ verlangt nun ein umfassendes Maßnahmenpaket. Dazu zählen strengere Tempokontrollen auf Autobahnen, mehr technische Überprüfungen von Lastwagen und verpflichtende Abbiegeassistenten. Vor allem abbiegende Lkw seien für Fußgänger und Radfahrer eine große Gefahr.

VCÖ fordert Maßnahmen

Außerdem fordert die Mobilitätsorganisation eine bessere Güterlogistik, um den Lkw-Verkehr zu reduzieren. Waren sollen verstärkt über Mikro-Hubs verteilt und häufiger mit kleineren Fahrzeugen oder Cargo-Bikes transportiert werden.

Auch Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten geraten in den Fokus. In Tirol hat sich die Zahl der geahndeten Verstöße innerhalb eines Jahres beinahe verdreifacht – von 116 auf 335 Fälle.

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