Trainer Vogel verrät, wie er Sturm spielen lassen wird

Heiko Vogel bei seiner Vorstellung in Graz.
Heiko Vogel bei seiner Vorstellung in Graz.Bild: GEPA-pictures.com
Sturm Graz kennt den Nachfolger von Trainer Franco Foda. Heiko Vogel wurde am Donnerstag vorgestellt, er nannte erste Ziele.
Seit Mittwoch ist klar: Heiko Vogel folgt Franco Foda als Trainer von SK Sturm Graz nach. Ab Jänner übernimmt Foda offiziell den Posten als österreichischer Teamchef. Vogel wird Cheftrainer der Blackys.

Am Donnerstag stellte ihn sein neuer Klub auf einer Pressekonferenz vor. Sportdirektor Günter Kreissl streute seinem Wunschtrainer Rosen: "Vogel war sehr bald in der Pole Position. Er ist ein junger Trainer, der schon Titel gewonnen hat. Mit Basel schon internationale Erfahrung auf höchstem Niveau gesammelt." Außerdem kenne er den medialen Druck, der ihn bei Sturm erwarte. Neben Vogel gab es auch mit anderen Kandidaten Gespräche.

Vogel setzt auf Ballbesitz



CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. "Ich habe keine Sekunde gezögert, war sofort begeistert. Ich bin ein Typ, ich brauche Fantasie, wenn ich mir einen Kader ansehe. Bei Sturm war die von Anfang an da", freute sich Vogel. Von seinem Vorgänger hält er viel. Es gab schon erste Gespräche mit Foda. "Ich schätz ihn als Kollegen. Also nehme ich seine Infos gerne mit."

Vogel ließ bereits durchblicken, wie er mit Sturm spielen will. "Ich habe gerne Ballbesitz. Wenn ich ihn nicht hab, muss ich mich damit beschäftigen, ihn wieder zu bekommen." Seine Taktik bezeichnete er aber als "situationselastisch" – eines der ersten Worte, die er in Österreich neu dazugelernt habe. "Man darf nicht so stur sein, auf sein Konzept zu pochen, muss flexibel sein."

Eine Kampfansage ließ er sich im Titelkampf keine entlocken, verriet aber: "Ich will immer europäisch spielen. Ich glaube, das liegt im Bereich des Möglichen."



(Heute Sport)

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