Staatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) hat sich im Zuge seiner USA-Reise in Los Angeles mit Arnold Schwarzenegger getroffen. Bei dem Treffen ging es um die geplante Errichtung eines Holocaust-Museums in Wien, wofür Schwarzenegger große Unterstützung zusicherte.
Im Vorfeld besuchte Pröll das älteste Holocaust-Museum der USA in Los Angeles, um eventuell Innovationen für den Bau des Holocaust Centers in Wien aufzugreifen (beispielsweise ein Hologramm von Überlebenden des Holocaust).
Der Fahrplan für die Gedenkstätte in Österreich schaut so aus:
1. Zur Vorbereitung wurde eine internationale Befragung von Holocaust-Gedenk- und Bildungsinstitutionen durchgeführt, deren Ergebnisse im Dezember vorgestellt wurden.
2. Mit Dezember hat der nationale Stakeholderprozess gestartet, also der Dialog mit allen relevanten Interessensgruppen.
3. Im Mai 2026 werden die Ergebnisse dieser beiden Stränge in einem Bericht zusammengeführt und öffentlich präsentiert.
4. Parallel dazu wird eine Kommission eingesetzt, die auf dieser Grundlage eine Machbarkeitsstudie für die geplante Gedenkstätte erarbeiten wird.
5. Diese Kommission wird bis Ende 2026 erste Ergebnisse vorlegen, auf deren Basis ein politischer Entscheidungsprozess stattfindet. Anfang 2027 sollen die Entscheidungen getroffen werden.