Startet am Montag

Minister bringt Förderung zurück: Wer nun 3.000€ erhält

Ab Montag läuft die Digital-Offensive KMU.Digital wieder an. Für Beratung gibt es bis zu 3.000 Euro pro Unternehmen.
Lukas Leitner
11.01.2026, 15:32
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Ab Montag, dem 12. Jänner, können einige Österreicher so richtig sparen. Immerhin startet dann die Digitalisierungsoffensive KMU.Digital neu durch, wie Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) am Sonntag gegenüber "Heute" mitteilte.

KMU.Digital fördert im Modul Beratung die individuelle Beratung österreichischer KMU durch zertifizierte Beraterinnen und Berater zu den vier Themen: Geschäftsmodelle und Prozesse, E-Commerce und Online-Marketing, IT- und Cybersecurity, digitale Verwaltung.

Dafür stehen jeweils geförderte Status- und Potenzialanalysen bzw. Strategieberatungen zur Verfügung. Der maximale Zuschuss für KMU.Digital oder KMU.Digital & Green beträgt 3.000 Euro pro Unternehmen. Beide Förderschienen können kombiniert in Anspruch genommen werden.

"Es gibt Grund für Optimismus für den Wirtschaftsstandort, aber Entwarnung wäre falsch. Die Lage bleibt anspruchsvoll, und Wohlstand entsteht nicht von selbst. Entscheidend ist jetzt konsequentes Handeln: Deshalb entlasten wir Betriebe spürbar bei den Energiekosten – mit der Senkung der Elektrizitätsabgabe, einem deutlich reduzierten Ökostrombeitrag und gebremsten Netzkostensteigerungen. Gleichzeitig setzen wir gezielt Anreize für Investitionen mit dem Mittelstandspaket. KMU.Digital ist dabei ein weiterer konkreter Baustein, um kleine und mittlere Unternehmen wettbewerbsfähig zu halten. Jetzt gilt es, Kurs zu halten und Chancen entschlossen zu nutzen", so Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer.

"Produktivität der Betriebe stärken"

Das Programm KMU.Digital wird zudem durch die Förderschiene Green ergänzt, um das wichtige Thema der ökologischen Transformation von KMU mit Hilfe der Digitalisierung erweitert. Diese Beratungs- und Förderschiene umfasst Maßnahmen, die die Digitalisierung als Motor für eine ökologischere Wirtschaft begreifen und damit doppelten Nutzen für das Unternehmen, aber auch den Wirtschaftsstandort schaffen. Die Initiative wird vom Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus verantwortet und gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) umgesetzt.

"Seit 2017 unterstützen die Wirtschaftskammer Österreich und das Wirtschaftsministerium mit der Förderoffensive KMU.Digital kleine und mittlere Unternehmen bei der Konzeption, Umsetzung und Markteinführung von Digitalisierungsprojekten. Dieses erfolgreiche Angebot setzen wir auch 2026 fort und laden Unternehmen ein, die Fördermöglichkeiten aktiv zu nutzen. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität der Betriebe zu stärken und nachhaltige Impulse für Wachstum und Beschäftigung am Wirtschaftsstandort Österreich zu setzen. Fakt ist, dass digitale Champions ein um bis zu 23 Prozent höheres Umsatzwachstum erzielen. Mit KMU.Digital schaffen wir die Grundlage, damit möglichst viele österreichische Unternehmen von diesem Vorsprung profitieren können," so Jochen Danninger, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Zahlreiche weitere Entlastungsmaßnahmen

Darüber hinaus nutzt das Ministerium die Gelegenheit, um auch über weitere Entlastungsmaßnahmen zu informieren, die bereits in der Vergangenheit getroffen wurden. Dazu zählen unter anderem die Verdoppelung der Basispauschalierung auf 320.000 Euro im Jahr 2025 und auf 420.000 Euro im Jahr 2026. Das würde Klein- und Mittelbetriebe spürbar entlastet.

Außerdem wurde die NoVA für leichte Nutzfahrzeuge (N1) abgeschafft, um Handwerkerinnen und Handwerker sowie Dienstleistungsbetriebe gezielt zu entlasten. Letztlich wurde Schwellenwert-VO für Direktvergaben von 100.000 Euro auf 143.000 Euro angehoben.

Bis zu 1.000 Ersparnis

  • Senkung der Elektrizitätsabgabe – KMU mit 100 MWh Jahresverbrauch sparen 680 Euro
  • Senkung des Ökostrombeitrags – KMU mit 55.000 kWh sparen 152 Euro
  • Senkung der Netzkostensteigerungen – KMU mit 1,1 GWh Jahresverbrauch sparen 1.000 Euro

Darüber hinaus profitieren insbesondere KMUs von der Senkung der Ökostromabgabe, Senkung der Elektrizitätsabgabe und der Netzkostensteigerungsbremse:

{title && {title} } LL, {title && {title} } 11.01.2026, 15:32
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