Der "Galgo" ist die größte spanische Windhunderasse und wird zur Hasenjagd eingesetzt. Auf freiem Gelände erreicht der Sichtjäger zwischen 65 und 80 Kilometern pro Stunde und der Jagdtrieb darf keinesfalls unterschätzt werden. In Spanien sind sie jedoch nur "Maschinen mit Puls", die ein trauriges und kurzes Leben fristen.
Angekettet auf Laufbändern wird der "Galgo" auf die spanische Jagdsaison vom 1. Oktober bis zum 31. Jänner vorbereitet und wer hinter den Erwartungen zurückbleibt, wird einfach aussortiert – ausgehungert, ertränkt, verbrannt, verstoßen. Der Welt-Galgo-Tag am 01. Februar soll also für Aufklärung und Umdenken sorgen, in der brutalen Saison ungefähr 50.000 Hund ihr Leben verlieren mussten.
Wer sich diesen Hunderassen also verbunden fühlt, oder sogar selbst einen Galgo zu seinem Rudel zählt, ist wie auch die letzten beiden Jahre herzlich willkommen mitzumarschieren. Für uns sind es nur ein paar Schritte durch Wien, doch für die spanischen Windhunde geht es um ein Leben ohne Qual und Missbrauch! Weitere Informationen können gerne über den Verein und Organisator SOS Galgos Austria eingeholt werden.
In Österreich zählen "Galgos" eher zu den Exoten, obwohl es sich um sehr ruhige, devote und auch sehr anhängliche Vierbeiner handelt. Im Tierschutz fällt ihr Name allerdings öfter, da man vor allem seit Zusammenschluss der EU auch in Österreich um die Tierrechte dieser Windhunde kämpft.
Weitere bekannte Windhunde sind die "Greyhounds", die "Podencos", die kleinen "Windspiele" und die "Whippets".
Beim allerersten Galgo-Marsch 2024 war "Heute"-Tierisch natürlich vor Ort: