Richtig fies, wenn man als Hund schnüffelnderweise durch "seine" Hood läuft, sein Revier brav absteckt um Feinde draußen zu halten und dann plötzlich "Brrrritzel", einen Stromschlag als Antwort auf seine instinktive Nachbarschaftspflege bekommt. So geht es kürzlich einigen Rüden der deutschen Stadt Bad Oldesloe, die vermehrt von einer Straßenlaterne "angegriffen" werden.
Mehrere Hundehalter haben sich bereits in den sozialen Medien ausgetauscht und alle das Gleiche berichtet: Ein Laternenmast in der sogenannten Hindenburgstraße dürfte ein Stromleck haben, denn alle Hunde, die es wagen dort ihre Notdurft zu verrichten, zucken plötzlich winselnd zusammen. Da es weit und breit keinen anderen Auslöser, wie Glasscherben oder Ähnliches zu finden war, dürfte man mit dem gefährlichen Verdacht auch richtig liegen.
„Genau bei dieser Laterne!“Hundehalter
Das Problem dürfte allerdings schon länger bestehen, denn weitere User berichten sogar von gleichen Vorfällen an derselben Laterne in unterschiedlichen Jahreszeiten, wie Sommer und Herbst. Viele würden die Umgebung seither meiden.
Sollte es sich tatsächlich um einen Stromschlag handeln, so ist die Laterne defekt und meist im Inneren ein Kurzschluss entstanden. Wenn dann Regen, Schnee – oder Urin – auf den Sockel des unter Strom stehenden Mastes kommt, wird die Gefahr eines Stromschlags sogar noch erhöht, da Wasser bekanntlich leitet. Gemeinden sind hier sofort dazu angehalten, Laternen zu überprüfen, da es lebensgefährlich für Mensch und Tier werden kann.
Vor einem Jahr ist sogar eine Hündin in Schwarzenbach an der Saale (Bayern) aufgrund einer historischen, defekten Laterne gestorben, nur weil sie in eine Pfütze gelaufen war. Bei Nässe und Regen sollte man daher bei Laternen immer sehr vorsichtig sein.