Mehrere Tschetschenen sollen sich seit Sommer 2020 in Wien mit Drohungen und sogar gewalttätigen Angriffen um die Einhaltung islamischer Sitten "gekümmert" haben. Ein Anführer fasste dafür bereits 15 Monate Haft aus.
Die anderen Beteiligten wurden mangels Beweise in erster Instanz freigesprochen, doch das Verfahren ist noch nicht rechtskräfti, könnte noch in Berufung gehen.
Nach einer erneuten brutalen Attacke auf eine Mutter in Wien wegen "religiöser Gesetze", bei der sogar ein 2-jähriges Kind verletzt wurde, stellte FP-Parlamentarier Hannes Amesbauer eine Anfrage an den Innenminsiter Gerhard Karner. Dabei kam heraus, dass es eine Verbindung zu alten Verfällen geben soll. Gegen einen Beteiligten des Falles vom vergangenen Dezember soll bereits damals ermittelt worden sein.
Auch der Aufenthaltstitel der Sittenwächter wurde vom Abgeorneten erfragt. Dabei kam heraus: "Zwei Personen sind ausreisepflichtig, vier Personen sind asylberechtigt. Je eine Person ist subsidiär schutzberechtigt, im Besitz eines Aufenthaltstitels bzw. aktuell Asylwerber."
Daraufhin polterte der Politiker: "Es ist absolut unverständlich, dass sogenannte tschetschenische Sittenwächter hier in Österreich ihr verworrenes Welt- und Gesellschaftsbild nicht nur vertreten können, sondern dieses auch mit scheußlichen Mitteln und mit Gewalt durchsetzen möchten", so Amesbauer. Er fordert nun, dass eine Außerlandesbringung in die Wege zu leiten wäre. "Alles andere ist inakzeptabel und eine freche Ausnutzung eines Gastrechtes", so der FP-Abgeordnete zu "Heute".