Coronavirus

Trotz Lockdown! In diesen Bezirken steigt Corona an

Die Corona-Ampel bleibt rot, doch der Trend geht in Österreich in eine gute Richtung. Dennoch gibt es Sorgenkinder.
Heute Redaktion
03.12.2020, 18:38

Am Montag setzt Österreich die ersten Öffnungsschritte nach dem harten Lockdown. Handel, Dienstleistungen und Schulen dürfen wieder öffnen, Entwarnung gibt es aber noch nicht. Denn es gibt zwar einen Abwärtstrend bei den Neuinfektionen, dennoch sind die Zahlen weiter zu hoch. "Mir geht es jeden Tag zu langsam nach unten, aber der Trend stimmt", sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Mittwoch. In 24 Stunden gab es am Donnerstag 3.969 Neuinfektionen mit dem Virus, die meisten davon in der Hauptstadt Wien und in Oberösterreich. Mehr dazu hier.

Und auch die Experten-Kommission für die Ampelschaltung hat anhand der neusten Daten das Infektionsrisiko in jedem Bezirk neu beurteilt – und kam zu dem selben ernüchternden Ergebnis wie in den letzten Wochen. Ganz Österreich bleibt tiefrot eingefärbt. Heißt: In allen Bezirken des Landes besteht "sehr hohes Risiko". Der jüngsten Experten-Prognose zufolge soll es bis 9. Dezember eine Reduktion auf etwa 2.000 Neuinfektionen pro Tag geben.

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Hier ist die Lage ernst

In einem aktuellen Arbeitsdokument mit den Indikatoren zur Risikoeinstufung der Experten-Kommission, das "Heute" vorliegt, zeigt sich: Fast alle Bezirke in Österreich sind auf einem guten Weg, manche sogar auf einem sehr guten. Die Stadt Klagenfurt hat im 14-Tages-Trend ganze 50 Prozent weniger Neuinfektionen, Hollabrunn in Niederösterreich kann eine Reduktion von 44 Prozent vorweisen. Wien hat sich um 28 Prozent verbessert.

Aber: Zwei Bezirke haben sich verschlechtert. In Mattersburg im Burgenland gibt es um 14-Tages-Trend 11 Prozent mehr Neuinfektionen (399,6 Fälle pro 100.000 Einwohnern im 7-Tages-Schnitt, Stand: 1. Dezember) und in Murtal in der Steiermark betrug der Zuwachs 13 Prozent (518,8 Fälle pro 100.000 Einwohnern im 7-Tages-Schnitt, Stand: 1. Dezember).