Sir Chris Hoy, 49 Jahre alt und früher als König der Radrennbahnen gefeiert, machte seine Erkrankung vor über einem Jahr öffentlich. Die Ärzte haben ihm nur noch zwei bis vier Jahre gegeben. Wie berichtet, hat ihn diese Nachricht – und viele seiner Fans – tief erschüttert.
Doch das Schicksal meinte es noch härter mit ihm: Im Frühling verriet Hoy in einem Interview mit der "Times", dass auch seine Ehefrau Sarra schwer krank ist. Sie leidet an einer aggressiven Form von Multipler Sklerose, einer chronisch-entzündlichen Krankheit, die das zentrale Nervensystem angreift.
Trotz all dieser Rückschläge ließ sich Sir Chris Hoy nicht unterkriegen. Auch heuer nahm er wieder eine besondere Rolle bei der Darts-WM ein und überreichte zum zweiten Mal die Sid-Waddell-Trophy. Das Darts-Wunderkind Luke Littler fegte seinen niederländischen Gegner Gian van Veen mit einem klaren 7:1 von der Bühne und durfte sich erneut von Hoy den Pokal abholen.
Chris Hoy bleibt trotz allem positiv. Bei seinem Auftritt bei der Darts-WM nutzte er die Bühne, um auf die Wichtigkeit von Spenden und Forschung im Kampf gegen Krebs aufmerksam zu machen. Für jede geworfene 180 im Alexandra Palace spendet der Hauptsponsor Paddy Power während des Turniers 1.000 Pfund an Prostate Cancer UK.
Schon vor dem Finale sagte Hoy: "Es ist fantastisch, wie Paddy Power mit der Kampagne ‹The Even Bigger 180› bisher über eine Million Pfund für Prostate Cancer UK bei der Darts-WM gesammelt hat." Und weiter: "Die gesammelten Gelder werden einen spürbaren Unterschied im Kampf gegen Prostatakrebs machen und unzähligen Männern und ihren Familien im gesamten Vereinigten Königreich helfen."