Zum Wochenstart stürmen die Wiener die Geschäfte – doch nicht nur Kleidung und Lebensmittel landen in den Einkaufswagerln. Auch Böller sind heiß begehrt: Für viele Österreicher gehört das Zünden von Feuerwerkskörpern, Raketen und Co zum Jahreswechsel einfach dazu. So zog es am Montag zahlreiche Interessierte in einen Pyro-Shop in Wien-Simmering.
Trotz absolutem Feuerwerksverbot im Stadtgebiet ist die Stimmung nach wie vor ungetrübt, wie ein Leserreporter-Video zeigt. Bereits am Vormittag standen die Wiener vor einem bekannten Pyro-Shop Schlange.
Ein Wiener filmte die Szenen mit seinem Handy. "Jedes Jahr ist es verboten, aber trotzdem knallt es schon Wochen vor Silvester", erklärte er genervt gegenüber "Heute". Auch wenn der Wechsel ins Jahr 2026 erst am Mittwoch ansteht, gilt es trotz Feierlaune folgende Details nicht zu vergessen.
Doch Vorsicht! In Wien sind ausschließlich Feuerwerkskörper der Kategorie F1 erlaubt. Dazu zählen etwa Wunderkerzen, Knallerbsen oder Tortensprüher. Alles, was knallt oder fliegt, ist tabu. Knallkörper, Raketen und Batteriefeuerwerke fallen bereits unter die Kategorie F2 – und sind im Ortsgebiet grundsätzlich verboten. Das Zünden von Feuerwerken der Kategorien F2, F3 und F4 ist laut Pyrotechnikgesetz in Wien untersagt.
Auch wenn in der Theorie eine Ausnahmegenehmigung vom Bürgermeister erteilt werden kann, wird in Wien kein Gebrauch davon gemacht. Daher dürfen F2-Feuerwerke dürfen daher nur außerhalb des Ortsgebiets gezündet werden.
Wer sich nicht an das Verbot hält, riskiert Strafen von bis zu 3.600 Euro. Zusätzlich drohen Anzeigen wegen Lärmbelästigung oder Gefährdung.