Ein Badeausflug auf Mallorca hat für einen 70-jährigen deutschen Urlauber tödlich geendet. Der Mann ertrank am Donnerstagvormittag vor der Küste der Ferieninsel.
Das Unglück ereignete sich gegen 11.45 Uhr an der Cala Domingos Petit in Calas de Mallorca. Zu diesem Zeitpunkt galt wegen des unruhigen Meeres die gelbe Warnflagge.
Wie das "Mallorca Magazin" berichtet, ging der 70-Jährige dennoch ins Wasser, um zu schwimmen. Als er sich immer weiter vom Ufer entfernte, machten Rettungsschwimmer mit Trillerpfeifen auf sich aufmerksam. Den Berichten zufolge reagierte der Urlauber jedoch nicht auf die Warnungen.
Kurze Zeit später trieb der Mann regungslos auf der Wasseroberfläche. Rettungsschwimmer brachten ihn mit einem Rettungsbrett an Land und begannen sofort mit der Wiederbelebung.
Sanitäter setzten die Reanimationsmaßnahmen fort. Nach mehr als 40 Minuten mussten sie den Tod des 70-Jährigen feststellen.
Die Polizei identifizierte den Deutschen und kümmerte sich um eine Angehörige, die sich während des Unglücks gemeinsam mit ihm am Strand aufgehalten hatte.
Die Behörden erinnern Badegäste regelmäßig daran, die Warnflaggen an den Stränden zu beachten. Bereits bei gelber Flagge ist das Baden wegen Wind, Strömung oder Wellengang nur unter erhöhtem Risiko möglich.