Die Lage zwischen dem Westen und Russland ist angespannt. Vor allem die NATO ist für Kreml-Chef Wladimir Putin ein Feindbild. Dies könnte zu einer Eskalation führen, wie westliche Sicherheitskreise warnen.
Demnach haben die USA Polen vor einer möglichen "bewaffneten Provokation" auf NATO-Boden gewarnt. Laut einem "Telegraph"-Bericht wolle man so die Geschlossenheit des Verteidigungsbündnisses auf die Probe stellen und den Westen bezüglich der Ukraine-Unterstützung unter Druck setzen.
Auch aus Lettland habe es ähnliche Warnungen gegeben, berichtet "Guardian". Diesen Informationen zufolge könnten auch baltische Staaten zum Ziel der Russen werden. Der "Telegraph" berichtet von Szenarien wie Drohnenschläge auf kritische Infrastruktur oder simulierten Luftschlägen, die Polen dazu zwingen soll, seine Luftabwehr einzusetzen.
Aber auch ein bewaffneter Grenzübertritt russischer Soldaten aus Kaliningrad oder Belarus wird nicht ausgeschlossen. Zuletzt zeigte sich auch der Ministerpräsident von Polen, Donald Tusk, alarmiert. Ihm zufolge sei die Lage "instabil".
Laut "Guardian" rechne er mit "verschiedenen Arten der Eskalation in den kommenden Wochen und Monaten". Gleichzeitig schreibt die Zeitung, dass es dafür bisher nur wenige Hinweise gebe. Dennoch wachse die Unruhe.