Bundesheer tauft Fell-Rekruten

Trude, Twixx und Co. - So heißt der tierische Nachwuchs

Im Militärhundezentrum in Kaisersteinbruch (Burgenland) wurden am Donnerstag elf Welpen feierlich getauft. Die Taufpatenschaft übernimmt der ÖFB.
Newsdesk Heute
14.08.2026, 07:35
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Großer Tag für elf kleine Vierbeiner! Im Militärhundezentrum in Kaisersteinbruch (Burgenland) wurden am Donnerstag elf Belgische Schäferhund-Welpen feierlich getauft. Doch nicht nur das: Die kleinen Fellnasen sind mit der traditionellen Zeremonie offiziell in den Dienststand des Bundesheeres übernommen worden.

Bei der Welpentaufe waren Verteidigungsministerin Klaudia Tanner sowie zahlreiche weitere Gäste anwesend. Auch ÖFB-Präsident Josef Pröll war dabei - der Österreichische Fußball-Bund übernahm diesmal die Patenschaft für die jüngsten Mitglieder des Militärhundezentrums.

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Von Trude bis Tantor

Auf die Welt gekommen waren die Welpen Ende Mai im Militärhundezentrum - allesamt Mitglieder des "T-Wurfs". Bei der Wahl der Namen war dementsprechend Kreativität gefragt: Schließlich wurden es Trude, Taiga, Tara, Tracy, Thorin, Twixx, Titan, Tank, T-Bone, Tonic und Tantor.

Bei der traditionellen Welpentaufe erhielten die kleinen Schnüffler auch ihre Dienstmarken: Weibchen tragen dabei ein rosa, Männchen ein blaues Band. Im Rahmen des Traditionstages wurde zudem dem heiligen Rochus, dem Schutzpatron der Diensthunde, gedacht.

Jetzt folgt die Einschulung

Sie werden so schnell erwachsen: Für die kleinen Vierbeiner beginnt nun der Ernst des Hundelebens. Nach gesundheitlichen Untersuchungen steht zunächst die sogenannte "Welpenschule" auf dem Programm. Schritt für Schritt werden die Tiere anschließend auf ihre späteren Aufgaben vorbereitet - in rund zwei Jahren sollen sie als Wach- und Schutzhunde eingesetzt werden oder mit ihrer feinen Nase Sprengstoffe und Suchtmittel aufspüren.

"Auch die Kleinsten tragen schon zur Sicherheit Österreichs bei", zeigt sich Verteidigungsministerin Klaudia Tanner stolz. Die Militärhunde würden gemeinsam mit ihren Hundeführern im Bundesheer einen "unverzichtbaren Beitrag" leisten.

Das Militärhundezentrum in Kaisersteinbruch besteht seit 1964 und ist die zentrale Zucht- und Ausbildungsstätte für die Militärhunde des Bundesheeres. Bei den Hunden handelt es sich um Rottweiler, Schäferhunde, Labradore und Jagdhunde - zum Einsatz kommen sie im gesamten Bundesgebiet, aber auch im Ausland.

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