"Schnell und brutal"

Trump droht Hamas bei Verstoß mit "Auslöschung"

US-Präsident Trump droht der Hamas mit einem harten Vorgehen regionaler Truppen, sollte die Waffenruhe im Gazastreifen weiter brüchig bleiben.
Newsdesk Heute
21.10.2025, 20:49
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Angesichts der brüchigen Waffenruhe im Gazastreifen hat US-Präsident Donald Trump der Hamas mit Auslöschung durch regionale Truppen gedroht.

Zahlreiche Verbündete im Nahen Osten und den angrenzenden Regionen hätten sich laut Trump bereit erklärt, "mit einer starken Streitmacht in den Gazastreifen zu gehen und 'die Hamas zu erledigen', sollte diese weiterhin gegen ihre Vereinbarung mit uns verstoßen", schrieb der Präsident am Dienstag auf seinem Onlinedienst Truth Social.

Wenn die Hamas weiterhin gegen den Friedensplan verstoße, werde ihr Ende "schnell, grimmig und brutal" sein, warnte Trump. Er habe die Verbündeten allerdings angewiesen, "noch nicht" gegen die Islamisten vorzugehen. "Es besteht noch Hoffnung, dass die Hamas das Richtige tun wird", schrieb er.

Internationale Stabilisierungstruppe vorgesehen

Welche Länder neben Israel Truppen in den Gazastreifen schicken könnten, ließ Trump offen. Im 20-Punkte-Plan der USA ist eine internationale Stabilisierungstruppe vorgesehen, die für die Sicherheit im Gazastreifen sorgen soll. Kämpfe gegen die Hamas sind darin aber nicht vorgesehen.

Die Waffenruhe gilt seit 10. Oktober und wurde auf Basis von Trumps Friedensplan vereinbart. Israel und die Hamas werfen einander allerdings laufend Verstöße vor. Die Hamas ist zudem weiterhin nicht bereit, wie vorgesehen ihre Waffen abzugeben.

US-Vizepräsident JD Vance ist derzeit zu Gesprächen über das weitere Vorgehen in Israel. Am Dienstag soll er sich mit den US-Sondergesandten für den Nahen Osten und mit Militärexperten treffen, die die Waffenruhe überwachen. Laut israelischen Medien ist am Mittwoch in Jerusalem ein Treffen mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und weiteren Verantwortlichen geplant.

{title && {title} } red, {title && {title} } 21.10.2025, 20:49
Jetzt E-Paper lesen