Im Mai 2025 wurde bekannt, dass der ehemalige US-Präsident und schärfster Widersacher von Donald Trump, Joe Biden, an einer aggressiven Form von Prostatakrebs leide. Auch in den Knochen des 83-Jährigen sollen sich bereits Metastasen gebildet haben. Experten schließen eine Heilung aus.
Damals reagierte der nunmehrige US-Präsident Donald Trump via seiner Onlineplattform Truth Social noch bestürzt: "Melania und ich sind traurig, von Joe Bidens aktueller medizinischer Diagnose zu hören. Wir senden Jill und der Familie unsere herzlichsten und besten Wünsche und wünschen Joe eine schnelle und erfolgreiche Genesung."
Diese Ansichten dürfte Trump nun aber über Bord geworfen haben. Bei einer Wahlkampfveranstaltung am Dienstag in Detroit verspottete der US-Präsident seinen Vorgänger.
Auf der Bühne äffte er den krebskranken Biden mit einem Husten nach. Die Zustimmung für den Witz blieb unter den Zuschauern jedoch aus. Es war kein Gelächter zu hören. Ein Video des Vorfalls macht in den sozialen Medien die Runde.
Kritiker sprechen von einer unnötigen und grausamen Provokation. Diese habe nichts mit einer politischen Auseinandersetzung zu tun. Selbst für Trump sei dies ein neuer Tiefpunkt, schrieb unter anderem ein User auf X, der das Video geteilt hatte.