Was als Besichtigung einer Autofabrik in Dearborn bei Detroit begann, endete in einem Eklat. Am Dienstag besuchte US-Präsident Donald Trump das Ford-Werk und wurde dabei von dem Angestellten TJ Sabula konfrontiert. Es folgte ein Wortgefecht der beiden Männer.
Laut einem "TMZ"-Bericht soll der Arbeiter dem US-Präsidenten "pedophile protector" (zu Deutsch: "Pädophilenbeschützer") zugerufen haben. Dabei bezog sich Sabula wohl auf Trumps Freundschaft zum verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein.
Trump hatte zunächst die Akten – die sogenannten "Epstein-Files" – zu dem Fall zurückgehalten. Auch die nunmehrige Veröffentlichung steht in der Kritik, da sie nur schleppend vorangehe und wenige Details liefere.
Trump reagierte sichtlich verärgert auf die Worte des Ford-Arbeiters. Ein Video von dem Vorfall macht in den sozialen Medien die Runde. Es ist nur schwer zu verstehen, was der US-Präsident genau gesagt hat. Berichten zufolge soll er "Fuck you" gerufen und dem Mann den Mittelfinger gezeigt haben.
Wie das Portal "Newsweek" berichtet, soll der Zwischenfall für den Arbeiter berufliche Konsequenzen gehabt haben. Sabula wurde gefeuert, als Reaktion erstellte ein Mann aus South Carolina eine Spendenkampagne für den gekündigten Ford-Mitarbeiter. Dabei sollen bereits 125.000 Dollar (107.000 Euro) zusammengekommen sein.
Und wie reagiert das Weiße Haus auf den Vorfall? Gegenüber "Newsweek" sagte der Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses, Steven Cheung, dass der US-Präsident "angemessen und unmissverständlich" auf die Schimpfwörter eines "Verrückten" reagiert habe.