US-Präsident Donald Trump kämpft sechs Monate vor den wichtigen Zwischenwahlen mit historisch schlechten Umfragewerten. Laut einer aktuellen Erhebung von ABC und Ipsos sind 62 Prozent der US-Bürger grundsätzlich unzufrieden mit der Arbeit des 79-Jährigen.
So unbeliebt war Trump weder während seiner aktuellen noch während seiner ersten Amtszeit im Weißen Haus. Nur noch 37 Prozent der Befragten stellen dem Präsidenten ein positives Zeugnis aus. Zum Vergleich: Bei seinem Amtsantritt im Jänner 2025 lag die Zustimmung noch bei 47 Prozent.
Wie n-tv.de berichtet, stützen ihn unter Republikanern noch 85 Prozent, bei unabhängigen Wählern sind es nur 25 Prozent. Unter Demokraten liegt die Zustimmung bei mageren fünf Prozent.
Beim Thema Iran stellt sich eine deutliche Mehrheit gegen den Präsidenten: 66 Prozent halten sein Vorgehen in dem Konflikt für schlecht. Trump hatte auch aus dem konservativen Lager Kritik einstecken müssen - etwa von Ex-Fox-News-Moderator Tucker Carlson oder Podcaster Joe Rogan.
Noch schlechter schneidet Trump bei wirtschaftlichen Themen ab. 76 Prozent sind unzufrieden mit seinem Umgang mit den gestiegenen Lebenshaltungskosten. Auch die höheren Spritpreise infolge des Iran-Kriegs spielen hier eine Rolle.
Bei den im November anstehenden Zwischenwahlen werden das komplette Repräsentantenhaus und ein Drittel der Senatoren neu gewählt. Die Demokraten haben laut Umfragen gute Chancen, zumindest im Repräsentantenhaus die Kontrolle zu übernehmen.
Einzig bei seinen Kernthemen Migration und Grenzsicherung kann Trump noch vergleichsweise punkten: 40 bis 45 Prozent der Befragten befürworten sein Vorgehen in diesen Bereichen.