Im tschechischen Tabor fand am Mittwoch ein Segelflugwettbewerb statt, bei dem sich ein Teilnehmer ordentlich verflog - bis in österreichisches Hoheitsgebiet. Der Pilot verlor im grenznahen Raum die Thermik und steuerte aufwindsuchend sein Luftfahrzeug über die österreichische Grenze.
Zwischen Großau und Modsiedl (Bezirk Waidhofen an der Thaya) verlor er an Höhe und musste auf einem Acker eine Außenlandung durchführen. Der Pilot konnte nach flachem Landeanflug gefahrlos auf dem landwirtschaftlichen Grundstück landen, blieb unverletzt und sein Segelflugzeug unbeschädigt. Der eingetretene Flurschaden ist äußerst gering.
Der Pilot entschuldigte sich beim Grundstückseigentümer, der Vorfall wurde der Austro-Control (Flugunfallstelle) telefonisch berichtet. Diese teilte mit, dass es sich bei Thermikverlust bei Segelflugzeugen nicht um eine Notlandung, sondern lediglich um eine Außenlandung handelt. Der Pilot kam wurde angewiesen, dies binnen 72 Stunden via Internet-Formular an die Austro-Control zu erstatten.