U2/U5-"Fiasko"

FPÖ wirft SPÖ vor, Wiener "in Irre geführt" zu haben

Beim U2/U5-Projekt in Wien gibt es Kritik an fehlender Kostentransparenz und unklarem Zeitplan. Milliardenkosten drohen.
Wien Heute
20.09.2025, 13:48
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Das Milliardenprojekt U2/U5 ist um einen Streit reicher. Am Samstag warf der Wiener FPÖ-Stadtwerkesprecher Klemens Resch der Wiener SPÖ vor, "die Wienerinnen und Wiener beim U2/U5-Fiasko in die Irre geführt" zu haben.

Der Grund: Die rote SPÖ-Mobilitäts-Stadträtin Ulli Sima habe "in einem Interview mit ORF Wien offen einräumen" müssen, dass der Bund nur bis zu einem festgelegten Kostedeckel für das Projekt zahle und den Rest die Stadt Wien trage.

Resch kritisierte zudem, dass Simas Parteikollege Omar Al-Rawi noch vor wenigen Tagen "den Eindruck erweckt" habe, "als würde der Bund die Hälfte aller Kosten des U2/U5-Baus übernehmen". Für Resch stelle sich die Frage, ob der SPÖ-Politiker "völlig ahnungslos" sei oder "bewusst die Wienerinnen und Wiener täuschen" wollte: "Beides ist ein Skandal."

Wie es in einer APA OTS-Aussendung heißt, finde Resch auch das Verhalten von Sima beim Thema Zeitplan aufschlussreich: "Gegenüber ORF Wien hat Sima gesagt, man sei 'gut auf Schiene' für 2030 bzw. 2035 – könne das aber nicht garantieren. Und zu möglichen weiteren Verzögerungen aus Spargründen erklärte sie: 'Kein Kommentar'."

"Das ist doch unglaublich", so Resch: Eine Stadträtin, die für ein Milliardenprojekt verantwortlich ist, kann nicht einmal sagen, wann und ob die U2/U5 fertig wird und verweigert bei einer so zentralen Frage jede Antwort. Das ist Planlosigkeit in Reinkultur."

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 20.09.2025, 14:15, 20.09.2025, 13:48
Jetzt E-Paper lesen