Sexarbeit am WEF

Über 100.000 Euro für Prostituierte in Davos

Über 100.000 Euro für vier Tage mit fünf Frauen – das ist die teuerste Buchung, die während des (WEF) in Davos je gemacht wurde.
Newsdesk Heute
21.01.2026, 20:58
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Wenn sich einmal im Jahr die Großen aus Wirtschaft und Politik zum WEF in Davos treffen, schnellen nicht nur die Hotelpreise in die Höhe. Auch am Dating-Markt geht es ordentlich rund.

Wie "20 Minuten" berichtet, vermittelt die schweizerische Sex- und Dating-Plattform Titt4tat Sexarbeitende an Kundschaft. Und das Geschäft boomt rund ums WEF: Die Plattform verzeichnete heuer während der WEF-Woche einen Anstieg der Buchungen um satte 4.000 Prozent. Im Schnitt gibt es in Davos zwei Buchungen pro Tag, am 19. Jänner waren es aber gleich 79 Anfragen.

In den letzten 365 Tagen hat sich die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer in Davos laut Plattform um über 4.000 Prozent erhöht. Die Betreiber von Titt4tat geben auch Einblick, was die VIPs, Firmenbosse und Politiker in Davos besonders suchen:

Wer sind die Sexarbeitenden?

Im Gegensatz zu klassischen Escort-Diensten sind die Sexarbeitenden bei Titt4tat keine Profis. Laut Plattform sind es meist Studentinnen, Lehrerinnen oder internationale Reisende, die sich damit etwas dazuverdienen.

Heuer reisen laut Angaben der Plattform besonders viele Nutzerinnen aus den USA, Russland und der Ukraine extra zum WEF nach Davos an.

Was wünschen sich die Kunden?

Die Nachfrage nach schwarzen Frauen ist dieses Jahr besonders stark gestiegen, zeigen interne Auswertungen. Zwar gibt es in der App keine Auswahl nach Hautfarbe, doch das Verhalten der Nutzer spricht eine klare Sprache.

Die teuerste Buchung am WEF

Die teuerste Buchung, die jemals auf der Plattform gemacht wurde: 96.000 Franken (fast 104.000 Euro) für vier Tage mit fünf Frauen. Da sind allerdings Hotels, Geschenke oder ein Chauffeur noch gar nicht dabei.

Was Sexarbeitende am WEF erleben

Eine Nutzerin erzählt auf Titt4tat, dass sie nach einem Wochenende mit einem Konzernchef gleich ein Top-Jobangebot bekommen hat. Andere berichten von Jet-Flügen nach Dubai, Shopping-Ausflügen nach Paris oder intimen Abenden in Luxus-Chalets.

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