Welches Land will er?

Trump verwechselt Grönland mit Island – mehrmals

Trump hält in Davos an seinen Plänen zur Übernahme Grönlands fest, verspricht jetzt aber, auf Gewalt zu verzichten. Dann wurde es kurios.
Newsdesk Heute
21.01.2026, 18:40
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Die ganze Welt blickte am Mittwoch nach Davos, wo diese Woche das Weltwirtschaftsforum (WEF) stattfindet. Und dort stand am frühen Nachmittag der Höhepunkt am Programm: Um 14.30 Uhr trat US-Präsident Donald Trump aufs Podium und hielt eine eineinhalbstündige Rede.

Darin untermauerte er einmal mehr seinen selbst aufgestellten Herrschaftsanspruch auf Grönland. Nach dem Börsen-Schock vom Dienstag (minus 2,1 Prozent, der schlechteste Tag seit Oktober) mäßigte er aber seine Worte wieder: "Ich werde keine Gewalt anwenden", versprach Trump.

Trump will plötzlich Island

Bei der bildlichen Vorstellung eines amerikanischen Grönlands dürfte der US-Präsident (79) aber etwas schneeblind geworden sein. Die USA hätten so viel für die NATO getan. Im Gegenzug "bitte ich nur um ein Stück Eis", so Trump, "für den Schutz der Welt". Die USA seien im Ernstfall immer für die NATO da, ob auch die anderen Mitgliedsstaaten die USA unterstützen würden, bezweifelt er.

"Sie sind jedenfalls nicht für uns da, wenn es um Island (auf Englisch Iceland, also "Eis-Land") geht", konstatiert Trump. "Das kann ich euch sagen. Der Aktienmarkt ist gestern zum ersten Mal eingebrochen – wegen Island. Island hat uns also bereits einen Haufen Geld gekostet."

Bleibt nur zu hoffen, dass Trump im Ernstfall nicht versehentlich im falschen Land einfällt.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 21.01.2026, 19:36, 21.01.2026, 18:40
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