51. US-Bundesstaat

Kanadas Militär bereitet sich auf US-Invasion vor!

Kanadas Militär bereitet sich auf Worst-Case-Szenarien vor. Darunter auch eine mögliche, aber laut Regierungsvertretern unwahrscheinliche US-Invasion.
Newsdesk Heute
21.01.2026, 16:07
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Die kanadische Zeitung "The Globe and Mail" berichtet, dass das kanadische Militär erstmals seit einem Jahrhundert durchgespielt hat, wie es auf eine US-Invasion reagieren würde. Nachdem Trump mehrmals von einem "51. US-Bundesstaat" gesprochen hat, folgte nun eine Verteidigungssimulation von Kanadas Militär.

Die Länder standen zuletzt 1812 in einem Krieg gegeneinander. Kanada, damals britische Kolonie, schlug die US-Truppen erfolgreich zurück. Das US-Militär ist seither zur größten Streitmacht der Welt gewachsen.

Unkonventionelle Taktiken

Laut "The Globe and Mail" sind mehrere politische Entwicklungen Auslöser dieser Überlegung, wie beispielsweise Präsident Trumps wiederholte Forderung Grönland zu erwerben oder Kanada zu seinem 51. US-Bundesstaat zu machen. Zudem habe Trump zunehmend Zweifel daran geäußert, ob Kanada die Arktis ausreichend kontrollieren könne.

Dem Bericht zufolge würde die Verteidigung des nördlichen Nachbars Taktiken umfassen, die sich an Methoden orientieren, die in Afghanistan bei Blitzangriffen gegen russische Soldaten und später auch amerikanische Truppen eingesetzt wurden. Dabei zitiert die britische Zeitung namentlich nicht genannte Regierungsvertreter, die betonen, dass eine US-Invasion als höchst unwahrscheinlich eingeschätzt wird.

Trumps Empörungen via Truth Social

Die Verteidigungspläne seien durch Trumps zweite Amtszeit ausgelöst worden und nicht unter seinem Vorgänger Joe Biden in Kraft gewesen, sagte Wesley Wark, Senior Fellow am Centre for International Governance Innovation. Sie seien streng geheim, und er selbst habe sie nicht direkt eingesehen.

Auf seiner Plattform Truth Social veröffentlichte Trump erst vor Kurzem zwei Fotomontagen, die das Thema rund um Grönland und auch Kanada weiter anheizen: Auf einem der Bilder ist Trump im Oval Office mit mehreren europäischen Staats- und Regierungschefs zu sehen. Im Hintergrund steht eine Landkarte, auf der die USA, Venezuela, Grönland und Kanada in amerikanischen Nationalfarben eingefärbt sind.

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