Mit Verspätung nach Davos

Trump im Flug – Präsidentenmaschine bereits über Europa

Wenn Donald Trump einen Auftritt hat, schaut die ganze Welt hin. So auch beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Er befindet sich im Anflug.
Newsdesk Heute
21.01.2026, 11:39
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US-Präsident Donald Trump startete mit Verspätung Richtung Schweiz. Der Grund: Seine Präsidentenmaschine, die berühmte Air Force One, musste wegen eines technischen Gebrechens umdrehen. Wie "20 Minuten" berichtet, hob Trump dann am Mittwoch gegen 6 Uhr mitteleuropäischer Zeit mit einem Ersatzflieger ab. Laut Weißem Haus hatte die Boeing 747 ein "kleines" elektronisches Problem, weshalb sie zurück zum Luftwaffenstützpunkt Joint Base Andrews flog.

Gegen 10.45 Uhr zeigte Flightradar24, dass sich die Air Force One knapp südlich von Cork, Irland befand. Über dem offenen Atlantik war der Flug zuvor nicht zu verfolgen. Trump und seine Entourage sollten also in etwas mehr als zwei Stunden in Zürich landen. Der Flug war zu diesem Zeitpunkt der meistbeobachtete auf Flightradar24.

Was bedeutet eigentlich Air Force One?

Das Rufzeichen Air Force One (AFO oder AF-1) bekommt jedes Flugzeug oder jeder Helikopter der US Air Force, sobald der amtierende US-Präsident an Bord ist. Das gilt auch für den Ersatzflieger, den Trump jetzt Richtung Zürich nutzt.

Als das elektronische Problem auftrat, funkte der Tower die Air Force One an. Im Funkverkehr bot der Tower Hilfe an: "Wenn sie Hilfe benötigen, habe ich eine neue Route nach Andrews, sobald sie bereit sind." Kurz darauf kam die Freigabe für den direkten Rückflug, wie der "Blick" berichtet. In Andrews stiegen Trump und seine Begleiter dann in ein anderes Flugzeug um.

Großer Auftritt um 14.30 Uhr

In der Schweiz wird Trumps Rede mit Spannung erwartet – ursprünglich war sie für Mittwoch um 14.30 Uhr geplant. Im Vorfeld hatte Trump gesagt, er habe "keine Ahnung", wie sein Besuch in Davos laufen werde. Die beiden aktuellen Maschinen der Air Force One sind schon älter: Sie stammen noch aus den 1990er-Jahren, als George H. W. Bush Präsident war.

Vergangenes Jahr nahm die US-Regierung trotz Korruptionsvorwürfen einen Luxusjet aus Katar als Geschenk an. Das US-Verteidigungsministerium kündigte umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen an, damit die Boeing 747 als Präsidentenmaschine genutzt werden kann. Um jeden Verdacht der Bestechlichkeit auszuräumen, wurde die 400 Millionen Dollar teure "Spende" aus Katar offiziell dem Pentagon übergeben.

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