Mehr als nur holprig verlief die Reise von US-Präsident Donald Trump zum Weltwirtschaftsforum (WEF) nach Davos. Sein Präsidentenjet – die Air Force One – hatte kurz nach dem Start ein "kleines" elektronisches Problem und musste wieder zum Luftwaffenstützpunkt Joint Base Andrews zurückkehren.
Dort mussten er und seine Entourage auf ein anderes Flugzeug umsteigen. Die Konsequenz war laut US-Finanzminister Scott Bessent eine Verspätung von etwa drei Stunden. Noch vor seinem Abflug zeigte sich Trump unsicher, wie sein Besuch in der Schweiz verlaufen werde. Er habe "keine Ahnung".
Fix ist jedenfalls, dass die ganze Welt gebannt nach Davos blicken wird, wenn Trump ab 14.30 Uhr ans Rednerpult treten wird. Vor dem Hintergrund der Grönland-Pläne des US-Präsidenten wird sein Redebeitrag mit Spannung erwartet. Trump hatte erst kürzlich acht europäischen Ländern, die er als Gegner seines Anspruchs auf eine Übernahme der Arktis-Insel ausgemacht hat, mit Zöllen gedroht.
Damit löste der US-Präsident heftige Kritik aus. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bezeichnete diese als "grundsätzlich inakzeptabel, umso mehr, wenn sie als Druckmittel gegen die territoriale Souveränität eingesetzt werden".