Alkohol, Energydrinks

"Übertrieben" – Ärger über die neuen Kroatien-Regeln

Kroatien zieht die Schrauben an und verschärft Tourismusregeln. "Heute"-Leser kritisieren die Verbote jedoch und erwarten Ausweichreaktionen.
Heute Life
22.04.2026, 13:55
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Kroatien plant derzeit ein umfassendes Reformpaket für seinen Tourismussektor. Hintergrund sind zunehmende Probleme durch Massentourismus, Partyszene und illegale Vermietungen. Neben strengeren Jugendschutzregeln – etwa dem geplanten Ausschankverbot für Energydrinks an unter 18-Jährige – stehen auch lokale Alkoholverbote sowie drastische Strafen für nicht registrierte Ferienwohnungen im Fokus. "Heute" hat darüber berichtet:

Die Regierung will damit nicht nur Gesundheits- und Lärmschutz stärken, sondern auch die Qualität des Tourismus insgesamt anheben. Kontrollen sollen ausgeweitet, Plattformen stärker in die Pflicht genommen werden.

Geteilte Reaktionen

Die "Heute"-Leser zeigen dazu jedoch ein deutlich gespaltenes Bild. Während manche die Maßnahmen grundsätzlich nachvollziehen können, überwiegt Skepsis gegenüber der Wirksamkeit.

Ein Leser bringt es auf den Punkt: "Man kann Regulieren auch übertreiben. Ich bin gespannt, ob das wirklich exekutiert werden wird." Andere sehen vor allem Verlagerungseffekte statt echter Lösungen: "Vielmehr vermute ich, dass sich das Problem nur verlagert." Auch emotionale Reaktionen sind spürbar. So schreibt ein Nutzer schlicht: "Warum man immer etwas Neues erfinden muss, um sich selber zu schaden, das verstehe wer will."

Was genau geplant ist

Kern des Gesetzespakets sind drei große Eingriffe:

  • Strenger Jugendschutz (Energydrinks künftig wie Alkohol behandelt)
  • Lokale Alkoholverbote in besonders belasteten Partyzonen
  • Massive Strafen gegen illegale Vermietung (bis zu 130.000 Euro über Plattformen)

Ziel ist eine stärkere Kontrolle über jene Entwicklungen, die in vielen Regionen zu Überlastung geführt haben.

Zwischen Hoffnung und Ausweichbewegung

Während die Regierung auf mehr Ordnung und Qualität setzt, bleibt in der Leserschaft die Frage offen, ob die Maßnahmen tatsächlich greifen – oder ob sich touristische Ströme einfach nur verlagern. Ein Kommentar fasst diese Haltung nüchtern zusammen: "Werden die Maturareisen halt woanders stattfinden – ist für die Kids nicht so wild, etwas weiter zu fahren."

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 22.04.2026, 14:17, 22.04.2026, 13:55
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