Ein Pony war am Donnerstag in Oberrohrbach (Bezirk Korneuburg, NÖ) in einen etwa drei Meter tiefen Brunnen unterhalb eines Verschlags gestürzt. Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehren Oberrohrbach und Unterrohrbach befand sich das Tier im Brunnen, nur noch die Nase ragte aus dem Wasser.
Um ein weiteres Absinken zu verhindern, wurde zunächst mit einer Unterwasserpumpe der Wasserstand abgesenkt. Über die Polizei wurde außerdem ein Tierarzt verständigt. Er traf kurze Zeit später am Einsatzort ein und unterstützte die Einsatzkräfte.
Da für die Bergung Spezialausrüstung erforderlich war, wurde zusätzlich das Feuerwehr- und Sicherheitszentrum aus Tulln alarmiert. Drei speziell geschulte Mitarbeiter rückten mit entsprechender Ausrüstung an.
Parallel dazu bauten die Feuerwehrleute den über dem Brunnen errichteten Verschlag teilweise ab, um ausreichend Platz für die Rettungsarbeiten zu schaffen. Anschließend gelang es, dem im Brunnen verkeilten Pony geeignete Anschlagmittel anzulegen.
Mit einem Bagger wurde das Tier schließlich aus dem Brunnen gehoben und der Tierarzt konnte es untersuchen und versorgen.
Da das Tier stark unterkühlt war, wurde ein Container mit Warmwasser aufgestellt, um das Pony langsam wieder aufzuwärmen. Nach der Versorgung konnte das Tier selbstständig aufstehen, machte erste Schritte und nahm wieder Futter auf. Gegen Mittag konnte der Einsatz beendet werden.