Im deutschen Coburg sorgte kürzlich ein Anruf bei der örtlichen Feuerwehr für einen Rettungseinsatz. Ein Hausbesitzer meldete eine "Katze in Not", die offenbar in seinem Regenrohr feststeckte, weshalb sich die Beamten natürlich sofort auf den Weg machten. Nach einer ziemlich aufwendigen Rettungsaktion wurde aber gar kein Haustier gerettet, sondern ein junger Marder.
Zum Glück konnte sich das - eigentlich wilde - Tier durch panische Kratzgeräusche bemerkbar machen, denn sonst wäre es wohl beim nächsten Regen grausam ertrunken. Da das Rohr allerdings im Mauerwerk entlanglief, mussten die Tierretter der Feuerwehr kreativ werden und zunächst Teile davon lösen, bis man mittels Kamera einer Kanalreinigungsfirma feststellen konnte, wo das "Kätzchen" festsitzt.
Jetzt wird es etwas merkwürdig, denn die einzige Möglichkeit, das Tier zu befreien und das Mauerwerk nicht weiter zu beschädigen lag darin, mit einem starken Industriesauger an der vermeintlichen Katze anzudocken und ... na ja … zu saugen! Als der Marder zum Vorschein kam, der bei der Saugaktion ein paar Haare lassen musste, staunte man zwar nicht schlecht, wäre aber ohnehin auch für ein Wildtier zur Tat geschritten. Insofern? Tier gerettet und vorsorglich zur Untersuchung zum nächsten Veterinär gebracht.