Tourismusreform

Urlaub in Kärnten wird teurer: Neue Abgabe ab November

Ab November 2026 sollen Gäste 4,50 Euro pro Nacht zahlen. Andere Abgaben werden erhöht und/oder neu geregelt.
Heute Life
24.02.2026, 12:17
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Die Kärntner Landesregierung hat ein umfangreiches Paket zur Neuausrichtung des Tourismus vorgestellt, das in Begutachtung geht und große Auswirkungen auf Urlauber, Gemeinden und Unternehmen haben könnte. Ziel ist es, den Tourismus moderner, effizienter und finanziell leistungsfähiger aufzustellen. Die Reform geht jetzt in Begutachtung.

Einheitliche Aufenthaltsabgabe statt alter Taxen

Ab November 2026 soll in Kärnten eine einheitliche Aufenthaltsabgabe gelten, die bisherige Orts- und Nächtigungstaxe ersetzt:

  • 4,50 Euro pro Gast und Nacht soll der neue Standardbeitrag sein. Darin inkludiert ist die Nutzung des regionalen öffentlichen Verkehrs.
  • Für Campinggäste ist ein Sondertarif von 4 Euro pro Nacht vorgesehen.
    Mit den Einnahmen sollen Großprojekte in Tourismusregionen, bessere Infrastruktur und auch ein kostenloses "Öffi"-Ticket für Gäste finanziert werden.

Auch die Zweitwohnungsabgabe wird neu geregelt: Im Unterschied zur bisherigen Regelung, die gezielt Zweitwohnsitze betraf, greift die neue Abgabe deutlich breiter: Mit wenigen Ausnahmen werden künftig alle Wohnungen erfasst, die nicht als Hauptwohnsitz genutzt werden – auch dann, wenn sie im Besitz von juristischen Personen stehen. Die Abgabe kann bis zu 130 Euro pro Monat betragen. Zusätzlich wird die Motorbootabgabe erhöht.

Warum die Reform kommt

Laut Landesregierung sind die bisherigen Strukturen komplex und ineffizient. Kärnten wolle im internationalen Wettbewerb nicht den Anschluss verlieren und die touristische Infrastruktur – etwa Rad-, Wanderwege oder öffentliche Mobilität – verbessern. Die neuen Abgaben sollen zusätzliche finanzielle Mittel dafür schaffen.

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